Alle in einem (Holz-)Boot. Waldverband / Bäuerliche Forstbesitzer wollen Deeskalation im Streit zwischen Forstwirtschaft und Holzindustrie.

Erstellt am 13. November 2013 (12:00)
NOEN, Pöchlauer-Kozel
Obmann Franz Fischer mit der neuen Waldkönigin Gwendolyne Mayer aus Amstetten. Foto: Pöchlauer-Kozel

Die Forstwirtschaft liefert zu wenig Holz, und das zu teuer, lauten Vorwürfe aus der Holzwirtschaft. Dass Vertreter der Holzindustrie an der Generalversammlung des Waldverbandes am Freitag teilnahmen, wertet Obmann Franz Fischer als gutes Zeichen: „Der Kleinwald möchte ein verlässlicher Partner der Holz verarbeitenden Industrie sein“, sagte er, beide Seiten sitzen in einem Boot und jeder soll leben können.

6.800 Waldbesitzer sind im NÖ Waldverband zusammengeschlossen, sie bewirtschaften mehr als ein Drittel des Waldes in Niederösterreich. „Wir vom Waldverband NÖ wollen uns zu einer Marke entwickeln, die untrennbar mit vorbildlicher Waldbewirtschaftung verbunden ist“, gab Fischer die Devise aus.