Alpine Bau GmbH-Konkurs ist fix. Die Salzburger Alpine Bau GmbH befindet sich nunmehr in einem Konkursverfahren. Ein Vertreter des Baukonzerns habe den Sanierungsplan zurückgezogen, da das Konzept gescheitert und die Quote von 20 Prozent nicht mehr realistisch sei, teilten die Kreditschützer vom Österreichischer Verband Creditreform am Mittwochabend mit.

Erstellt am 03. Juli 2013 (22:22)

Das Gericht müsse dem nunmehr beantragten Konkurs der Salzburger Alpine Bau Gmbh zwar noch zustimmen, das dürfte aber nur mehr ein Formsache sein, meinte Georg Weinhofer von der Creditreform am Mittwochabend zur APA. Die Hoffnung auf eine höhere Quote für die Gläubiger werde durch den Konkursantrag allerdings zunichtegemacht. Mit dem Konkursantrag dürfte jedenfalls auch die für den 3. September geplante Sanierungsplantagsatzung hinfällig sein, so der Insolvenzexperte.

Als weitere unmittelbare Folge eines Konkursverfahrens müssten die Verträge nicht mehr aufrechterhalten werden, die Vertragsauflösung sei im Konkursverfahren leichter möglich, für beide Seiten, für die Alpine als auch für die Lieferanten, erläuterte Weinhofer.

Die bereits laufende Liquidierung des Baukonzerns in Form von Auffanglösungen, die ja schon jetzt praktisch einer Verwertung der Gesellschaft entsprechen, können laut Weinhofer so weiter laufen.

Die nicht insolventen Tochterunternehmen der Alpine Bau GmbH - unter anderem Hazet, GPS und Universale Bau - sollen bis Ende Juli verkauft werden. Im Laufe dieser Woche werden Interessenten Unterlagen zur Prüfung übermittelt, hieß es in einer Aussendung des Alpine-Insolvenzverwalters Stephan Riel am Mittwochabend.

In der Liste fehlt einzig das "Filetstück" Alpine Energie. Der spanische Eigentümer FCC hat laut Medienberichten das Unternehmen bereits vor der Pleite aus der Alpine herausgelöst und damit dem Masseverwalter entzogen.