AUA hofft auf 2013. Weiter rote Zahlen / Ohne Einmaleffekte bleibt 2012 ein Minus von rund zehn Millionen Euro. Heuer wird ein Gewinn angepeilt.

Erstellt am 17. März 2013 (14:56)
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Von Gerald Burggraf

„2013 wird die Zerreißprobe“, macht AUA-Vorstandschef Jaan Albrecht die Bedeutung des heurigen Jahres für Austrian Airlines klar. Ziel der am Flughafen Wien-Schwechat ansässigen Fluglinie ist es, erstmals seit fünf Jahren wieder in die schwarzen Zahlen zu fliegen.

Ein Unterfangen das, glaubt man der Vorstandsriege, durchaus realistisch ist. Basis für den optimistischen Blick in die Zukunft ist neben den Passagierzahlen (2012 gab es mit knapp 11,5 Millionen Fluggästen einen neuen Rekord), auch das operative Finanzergebnis der AUA.

So schloss die Airline dank der Einmaleffekte durch den Betriebsübergang auf die Tochtergesellschaft Tyrolean das Jahr 2012 mit einem Gewinn von 65 Millionen Euro ab. Ohne diese Effekte landet die AUA aber dennoch mit rund zehn Millionen Euro (2011: -59 Millionen Euro) in der Verlustzone.

Der Turnaround soll nun in diesem Jahr gelingen, wie Albrecht verkündet. Das Restrukturierungsprogramm schreite voran und die letzten Baustellen sollen beseitigt werden. Darunter fällt neben der Generierung von neuen Destinationen auch der Abbau von Doppelgleisigkeiten beim Personal.

Aktuell beschäftigt die AUA 6.236 Mitarbeiter (2011: 6.777 Mitarbeiter), für 2013 ist die Aufnahme von 150 Flugbegleitern, Stationsmitarbeitern und Piloten geplant. Zeitgleich müssen aber 150 Angestellte im Verwaltungsbereich gehen.