Erfolg für NÖ Lehrlings-Initiative. Die NÖ Lehrlingsoffensive startete mit 1. Jänner 2019. Die erste Bilanz zeigt sich äußerst positiv.

Von Teresa Sturm. Erstellt am 23. Juni 2019 (10:21)
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Landesrat Eichtinger, AMS-GF Sven Hergovich Bernadette Lindner, Bianca Pinter, Magdalena Döller, Linda Laskaj und Othmar Hauptmann, Leiter der Werkstatt freuen sich über die positive Wirkung der Lehrlingsoffensive.

In ganz Niederösterreich stehen durch die NÖ Lehrlingsoffensive, die mit Anfang des Jahres gestartet ist, 7.000 Ausbildungsplätze zur Verfügung. 4.225 Menschen haben die Initiative genutzt und sind in einem der Programme eingebunden, 705 von ihnen haben eine Arbeit aufgenommen. 46,1 Millionen Euro werden heuer dafür durch das AMS NÖ, das Land NÖ und den Europäischen Sozialfonds bereitgestellt. Einstiege in die Programme sind über Vermittlung der AMS-Geschäftsstellen noch möglich.

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Rekordtief bei jungen Arbeitslosen

Die gute Auslastung des Programms zeigt sich auch in den Arbeitslosenzahlen des Arbeitsmarktservice NÖ (AMS NÖ). Die Arbeitslosenquote für Junge im Land lag mit Ende Mai bei 5,1 Prozent. Das sei ein Rekordtief, heißt es vonseiten des AMS NÖ. 3.753 Jugendliche im Alter bis 25 Jahren, davon 1.609 Frauen und Mädchen, sind derzeit bei einer der 22 AMS-Geschäftsstellen in Niederösterreich arbeitslos gemeldet, um 12,6 Prozent weniger als im Mai des Vorjahres. „Das ist österreichweit der stärkste Rückgang bei Jugendlichen“, sagt Sven Hergovich, Landesgeschäftsführer des AMS NÖ, „Mit guter Beratung, konsequenter Vermittlungsarbeit und passenden Einstiegsangeboten, wie wir sie im Rahmen der niederösterreichischen Ausbildungsgarantie bereithalten, ist es eindrucksvoll gelungen, die Jugendarbeitslosigkeit in Niederösterreich zu senken“, so Hergovich.

Höchstes Median-Einkommen in NÖ

Auch Landesrat Martin Eichtinger, der für den Arbeitsmarkt zuständig ist, freut sich über die positiven Ergebnisse. „Niederösterreich ist das Bundesland mit den höchsten Medianeinkommen von 40.204 Euro, der niedrigsten Armutsgefährdung und mit der höchsten Kaufkraft. Damit nimmt Niederösterreich eine Vorreiterrolle in Österreich ein. Um die Spitzenposition bei den Einkommen zu halten und den Fachkräftemangel zu bekämpfen, brauchen wir in Niederösterreich noch mehr gut ausgebildete Fachkräfte“, führt Eichtinger aus. Das sei auch der Grund gewesen, mit 1. Jänner die größte Lehrlingsoffensive zu starten, die es „jemals in Niederösterreich gegeben hat“.