Schritt zu noch mehr Qualität: NÖN startet Akademie. Von Recherche-Bootcamp bis Fotokurs: Die NÖN investiert in die Ausbildung ihrer Mitarbeiter.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 21. März 2019 (15:44)
Erich Marschik
NÖN-Chefredakteur Daniel Lohninger, Vortragender Wolfgang Machreich, NÖN-Herausgeberin Gudula Walterskirchen, KfJ-Geschäftsführer Nikolaus Koller, Generalsekretär Gerhard Tschugguel von der Katholischen Medienakademie und NÖN-Chefredakteur Walter Fahrnberger.
 

Die NÖN setzt die nächste Schritte auf ihrem Weg zum führenden regionalen Qualitätsmedium: Nach dem optischen und inhaltlichen Re-Design und der Zusammenführung der lokalen, regionalen und landesweiten Berichterstattung in einem Blatt, sowie dem begonnen Aufbau multimedialer Regional-Newsrooms investiert die größte Kaufwochenzeitung Österreichs nun auch in die Aus- und Weiterbildung der etwa 70 angestellten Redakteure sowie 500 freien Mitarbeiter.

In Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Journalistenausbildung sowie der Katholischen Medienakademie riefen die NÖN-Chefredakteure Walter Fahrnberger und Daniel Lohninger gemeinsam mit Herausgeberin Gudula Walterskirchen und Geschäftsführer Friedrich Dungl die neue NÖN-Akademie ins Leben.

„Wir sind davon überzeugt, dass Journalismus heute wichtiger denn je ist. Um dieser Bedeutung gerecht werden zu können, müssen wir Journalisten unsere Arbeit aber permanent hinterfragen und verbessern“, betonen Lohninger und Fahrnberger. Die NÖN-Akademie ist modulartig aufgebaut und beinhaltet insgesamt 25 Kurse pro Jahr. Die Bandbreite des Angebotes reicht von crossmedialen Schreibwerkstätten, Recherche-Bootcamps, Grafik-Workshops und Foto-Kursen bis hin zu Medien- und Urheberrecht-Seminaren und Führungskräfte-Schulungen.

„Wir sind davon überzeugt, dass Journalismus heute wichtiger denn je ist. "Daniel Lohninger und Walter Fahrnberger, Chefredakteure der NÖN

Besonderes Augenmerk wird auch auf die Vermittlung von journalistischen und ethischen Standards gelegt. „Der Journalismus der Zukunft muss nicht nur hohe Qualität, sondern auch hohe Glaubwürdigkeit bieten – und dazu gehört auch, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter wirklich weiß, wofür die NÖ Nachrichten stehen“, streichen Lohninger und Fahrnberger vor. Die wichtigste Botschaft der NÖN-Akademie: Wer bei der NÖN arbeitet, hat immer in erster Linie eines im Fokus – die Leserinnen und Leser, egal ob Print oder Online.

„Eine permanente Schulung, Aus- und Weiterbildung ist das Fundament von Qualität im Journalismus“, betont Herausgeberin Gudula Walterskirchen. Deshalb habe sie sich von Beginn ihrer Tätigkeit an für die Wiederbelebung der NÖN-Akademie eingesetzt. Diese sei auch ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Redakteurinnen und Redakteuren und soll ihnen das Rüstzeug geben, ihre Kompetenzen zu erweitern und neue zu erwerben, so Walterskirchen. Die NÖN-Akademie werde daher vom Pressverein in der Diözese finanziell unterstützt.

„Immer wieder höre ich von Branchenkollegen, dass sie ihre Karriere als Journalisten bei der NÖN begonnen haben und dass die Ausbildung und die Erfahrungen bei uns extrem hilfreich für das weitere Berufsleben waren“, so NÖN-Geschäftsführer Friedrich Dungl und betont „Um diesem Anspruch in einem immer herausforderenden Umfeld gerecht werden zu können und unsere 500.000 Print-Leser und 1,5 Mio. Online-Nutzer weiterhin perfekt informieren zu können, heben wir die Akademie auf ein noch nie dagewesenes Niveau.“

„Ein für die Branche einzigartiges Weiterbildungsprogramm“

Dass die NÖN in die Aus- und Weiterbildung investiert – in Zeiten in denen andere Medien gerade in diesem Bereich den Sparstift ansetzen – freut die Akademie-Partner, das Kuratorium für Journalistenausbildung und die Katholische Medienakademie.  „Wir sind froh und dankbar, mit einem so etablierten Medium wie den Niederösterreichischen Nachrichten arbeiten zu dürfen“, freut sich KfJ-Geschäftsführer Nikolaus Koller. Gerade in einer Brache, die sich derart im Umbruch befinde, sei „permanente Weiterbildung eine vernünftige Investition in die Mitarbeiter und Produkte.“ Ein vergleichbares Weiterbildungsprogramm, wie es die NÖN nun anbiete, finde man in der Branche leider kaum: „Man kann den NÖN nur zur Entscheidung, eine solche Akademie zu etablieren, gratulieren.“

„Das Credo der KMA ist Zusammenarbeit. Im Sinne des Qualitätsjournalismus kann es nur sinnvoll sein, dass mehrere Ausbildungseinrichtungen zusammenarbeiten, mit dem Ziel, die Qualität des Journalismus weiter zu verbessern. Den Startschuss gab die NÖN-Akademie“, betont Generalsekretär der Katholischen Medienakademie, Gerhard Tschugguel.