Asfinag investiert 221 Millionen Euro. Großprojekte sind die Erweiterung der Ostautobahn, die S1 und die Umfahrung Drasenhofen.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 19. März 2019 (01:45)
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Insgesamt 1,9 Milliarden Euro wird sie kosten, die neue Wiener Außenringschnellstraße S1 zwischen Schwechat (Bezirk Bruck/Leitha) und Süßenbrunn in Wien. Sie soll mit dem dazugehörigen Lobautunnel den Verkehr aus der Stadt auf eine Schnellstraße verlagern. Gebaut werden soll ab heuer bzw. spätestens ab 2020. Die Verkehrsfreigabe wird abschnittsweise ab 2023 erfolgen. Aktuell sind noch zwei Verfahren – nach Wasserrecht und Naturschutz – im Laufen.

Damit nicht genug an Projekten, die die Asfinag im niederösterreichischen Teil ihres Autobahnen- und Schnellstraßennetzes umsetzt. Insgesamt werden heuer hier 221 Millionen Euro des 1,2-Milliarden-Euro-Gesamtbudgets investiert. An der A5 Nordautobahn wird im September des Jahres beispielsweise die fünf Kilometer lange Verlängerung Richtung Tschechien, die Umfahrung Drasenhofen, für den Verkehr freigegeben. Diese Maßnahme soll 1.800 Lkw am Tag aus den Ortschaften abziehen. Baustart war hier 2018.

Dreispuriger Ausbau an der Ostautobahn

Auch an der Weinviertler Schnellstraße S3 wird weiter (Baustart war 2017) an der neuen, elf Kilometer langen Strecke zwischen Hollabrunn und Guntersdorf gearbeitet. Diese soll 2020 fertiggestellt werden. Insgesamt kostet dieses Projekt 132 Millionen Euro.

Die Ostautobahn A4 wird zwischen den Ausfahrten Fischamend und Bruck West dreispurig ausgebaut. Die Bauarbeiten auf einer Länge von 16 Kilometern starten im Mai 2019, Ende 2022 werden sie fertiggestellt. Hier betragen die Gesamtkosten des Projekts laut Asfinag 138 Millionen Euro.

Autofahrer müssen sich an der Südautobahn A2 zwischen Grimmenstein und Aspang (beide Bezirk Neunkirchen) ebenfalls auf Bauarbeiten einstellen. Hier wird großflächig auf 14 Kilometern mit 40 Brücken saniert.