ÖAMTC eröffnet Ausbildungszentrum in St. Pölten

Erstellt am 26. April 2022 | 08:59
Lesezeit: 3 Min
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Drückten den „Buzzer“ für das neue Ausbildungszentrum des ÖAMTC in St. Pölten: ÖAMTC-Direktor Oliver Krupitza, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, ÖAMTC-Präsident Gottfried Wanitschek, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, ÖAMTC-Landesdirektor Ernst Kloboucnik und Bürgermeister Matthias Stadler (von links).
Foto: APA-Haslinger
Lehrlinge und Mitarbeitende aus ganz NÖ werden künftig in St. Pölten ausgebildet.
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Fast sieben von zehn Haushalten in Niederösterreich sind Mitglied beim Autofahrerclub ÖAMTC. 57 Jahre nach der Errichtung des ersten Stützpunktes in St. Pölten wurde nun der modernste und – nach der Zentrale – zweitgrößte Stützpunkt Österreichs in Betrieb genommen. In der Mariazeller Straße, also direkt an einer der Hauptverkehrsadern der Landeshauptstadt. Zeitgleich mit dem neuen Stützpunkt wurde auch das erste landesweite Ausbildungszentrum des ÖAMTC eröffnet, in dem ab sofort Lehrlinge in einer eigenen Lehrwerkstatt sowie Mitarbeitende des ÖAMTC aus Niederösterreich und Wien ausgebildet werden.

„Die Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein wesentlicher Faktor. Mit diesem Ausbildungszentrum sorgen wir dafür, dass wir immer am Puls der technologischen Entwicklung sind“, erklärt ÖAMTC-Personalchef Herwig Kummer die Beweggründe für ein eigenes Ausbildungszentrum. In der Lehrwerkstatt werden alle Lehrlinge aus Wien und Niederösterreich ausgebildet – zusätzlich zur praktischen Vor-Ort-Erfahrung in den Stützpunkten.

Vom Oldtimer bis zum Wasserstofffahrzeug

Für die Technikerinnen und Techniker sowie die Mitarbeitenden am Schalter wird es im Ausbildungszentrum eigene Schulungen geben. Die wichtigsten Weiterbildungsinhalte betreffen neue Technologien im Kfz-Bereich, Hochvolttechnik für Elektro-Fahrzeuge, die Überprüfung von Erdgasfahrzeugen sowie Fortbildungen für die „Pickerl“-Begutachtung. „Wir können hier die Technologie vom Oldtimer bis zum Wasserstofffahrzeug ausbilden“, betont Kummer.

„Bei uns ist der Mensch Mitglied und nicht das Auto“, gab ÖAMTC-Präsident Gottfried Wanitschek als Leitmotto aus. Nachhaltigkeit und die ökologische Verträglichkeit der eigenen Infrastruktur seien deshalb oberste Prämissen des Autofahrerclubs. Das hieße aber auch, dass der ÖAMTC in der Diskussion über Mobilität „eine Stimme der Vernunft sein müsse“. Denn, so Wanitschek weiter: „Die E-Mobilität ist wichtig, sie alleine wird aber nicht die Zukunft sein.“ Dem Befund schloss sich auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner an und ergänzte: „Egal, welche Technologie sich durchsetzt – moderne Straßen brauchen wir auch in der Zukunft.“