bauMax bastelt an neuem Sanierungskonzept. Die angeschlagene Baumarktkette bauMax, deren Gründer Karlheinz Essl gerade seine Kunstsammlung der Republik Österreich verkaufen will, arbeitet an einem neuen Sanierungskonzept.

Erstellt am 27. März 2014 (10:42)
NOEN, Christian Ammering (Christian Ammering)
Das berichtet die Tageszeitung "Die Presse" am Donnerstag. Demnach sollen fünf der sieben Östtöchter – Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Slowenien und Türkei – geschlossen werden.

Ersatz für revidiertes Restrukturierungskonzept

Bis Ende April soll das Konzept mithilfe den Beratern von Roland Berger stehen. Gläubigerbanken, Leasinggesellschaften und Kreditversicherer sollen an einem Strang ziehen. Der Verkauf der 7.000 Werke umfassenden Kunstsammlung ist dem Zeitungsbericht zufolge Teil eines neuen Sanierungsplans.

Der neue Plan soll das bereits 2012 erarbeitete und Mitte 2013 revidierte Restrukturierungskonzept – ebenfalls von Roland Berger – ersetzen.

Aktuell 66 Standorte in Österreich

Die Ziele des alten Konzepts seien nicht erreicht worden. Die Märkte in Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Slowenien und der Türkei sollen liquidiert werden, wobei Vermögenswerte verkauft und damit Verbindlichkeiten zumindest teilweise getilgt würden, schreibt die Zeitung.

Aktuell gibt es in Österreich 66 bauMax-Standorte, 24 in Tschechien, 14 in der Slowakei, 15 in Ungarn, vier in Slowenien, sieben in Kroatien, 15 in Rumänien, acht in Bulgarien und sieben in der Türkei. In Summe beschäftigt bauMax rund 8.900 Personen, davon rund 4.000 in Österreich.