Donau Chemie errichtet neue Produktionsanlage. Die Donau Chemie AG errichtet bis Sommer 2020 im Industriepark Pischelsdorf (Bezirk Tulln) in Niederösterreich laut eigenen Angaben "Europas erste Amidosulfonsäure-Produktionsanlage".

Von Maria Knöpfl. Erstellt am 06. Juni 2019 (21:17)
Knöpfl
Geschäftsführer Donauchem GmbH Mathieu de Krassny, Werksleiter Donau Chemie AG Alexander Liska, Vorstandsvorsitzender Donau Chemie AG James Schober, Landesrat Martin Eichtinger, Aufsichtsratsvorsitzender Donau Chemie AG Alain de Krassny, Bezirkshauptmann Andreas Riemer, Vorstand Donau Chemie AG Richard Fruhwürth und Bürgermeisterin Marion Török.  

In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste - darunter Landesrat Martin Eichtinger, Eigentümer Alain de Krassny, Bezirkshauptmann Andreas Riemer und Bürgermeisterin Marion Török - fand in der Donau Chemie die Spatenstichfeier zu Europa‘s erster Amidosulfonsäure-Produktionsanlage statt. Amidosulfonsäure – eine wichtige Industriechemikalie – wird vorwiegend zur Herstellung von Entkalkern, Kalklösern und Sanitärreinigern sowie in der Kunststoffindustrie eingesetzt. 

Die Anlage wird ein Vorzeigeprojekt in Europa, denn derzeit wird diese Chemikalie fast ausschließlich in Fernost erzeugt. Die Donau Chemie investiert rund 20 Mio. Euro, mit zehn neuen Mitarbeitern sollen jährlich 15.000 Tonnen Amidosulfonsäure ab Sommer 2020 produziert werden. Damit leistet die Donau Chemie Pionierarbeit, weil es für den Kernprozess noch keine vergleichbaren Anlagen in Europa gibt.

 „Die Donau Chemie Gruppe achtet seit jeher auf eine gute Diversifizierung ihres Produktportfolios und versteht sich als kompetenter Partner von Industrie- und Handelsunternehmen“, erklärte Vorstandsvorsitzender James Schober diesen Investitionsschritt.