Agrana: Internes Dienstreise-Verbot von und nach China. Der börsennotierte Nahrungsmittelkonzern Agrana betreibt in China drei seiner weltweit 42 Werke.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 10. Februar 2020 (14:24)
Die Agrana-Zuckerfabrik in Tulln
Agrana

Auf Anfrage wurde betont, dass diese fernab des Coronavirus-Herdes Wuhan liegen - nämlich bei Peking (Dachang), bei Shanghai (Changzhou) und in Xianyang. Zwei Werke stehen momentan noch still und es gibt ein internes Dienstreiseverbot im Konzern für Reisen von und nach China.

Der Frucht-, Zucker und Stärkekonzern steht an jedem der drei Produktionsstandorte in engem Kontakt mit den jeweiligen lokalen Behörden. Diese sind dafür zuständig, die Wiederaufnahme der Produktion nach dem Ende der chinesischen Neujahrsferien zu genehmigen.

Für den Fruchtzubereitungsstandort Dachang und das Fruchtsaftkonzentratwerk Xianyang liegen diese Betriebsgenehmigungen bereits vor. In Dachang wird seit 3. Februar wieder produziert. In Xianyang ist der Betriebsstart am 17. Februar geplant. "Für den Fruchtzubereitungsstandort Changzhou erwarten wir die Genehmigung der Behörden für die Wiederaufnahme der Produktion in Kürze und planen mit einem Produktionsstart in dieser Woche", so ein Agrana-Sprecher.

Von den insgesamt 380 Mitarbeitern ist laut bisherigen Informationen der Agrana bisher keiner an dem Virus erkrankt. In den 3 Werken sind überwiegend lokale Arbeitskräfte tätig.