Rauchfangkehrer richten Notdienst in NÖ ein. Die Situation rund um den Corona-Virus betrifft auch die Niederösterreichischen Rauchfangkehrer, für die ab sofort folgende Regelung gilt: Es werden keine wiederkehrenden sicherheitsrelevanten Tätigkeiten in Niederösterreich durchgeführt, dh. der wiederkehrende routinemäßige Kehrbetrieb wird verschoben und bereits vereinbarte Kehrtermine sind nach Bewältigung der Corona-Krise neu zu vereinbaren.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 15. März 2020 (14:49)
shutterstock.com/Cirkovic Milos

Dies betrifft alle Überprüfungs- und Kehrarbeiten. Leistungen im Notfall und bei Gefahr für Leib, Leben und Gesundheit sind davon selbstverständlich ausgenommen. Deshalb richtet jeder öffentlich zugelassene Rauchfangkehrer ab Montag, dem 16. März einen 24 Stunden/7 Tage Notdienst ein. Die telefonische Erreichbarkeit für Kunden, Behörden, Blaulichtorganisationen, Energieversorger und die Landesregierung ist damit gegeben und bei Gefahr im Verzug kann rasch reagiert werden. Die Gesamtsituation wird in enger Abstimmung mit den Behörden laufend evaluiert und diese Regelung gilt bis auf Weiteres, mindestens aber für die kommenden zwei Wochen. Die Telefonnummern der Rauchfangkehrerbetriebe in Niederösterreich finden Sie unter www.rauchfangkehrer.org 

„In schwierigen Zeiten gilt es zusammenzuhalten und gleichzeitig in Notsituationen zu helfen“, sagt Niederösterreichs Landesinnungsmeister Peter Engelbrechtsmüller, der versichert dass durch diese Maßnahmen bei Gefahr im Verzug vom jeweiligen Rauchfangkehrer jederzeit geholfen werden kann.

Informationen für alle Branchen finden Sie hier: https://news.wko.at/news/niederoesterreich/Kriterien_schliessungen.html