Lieferverzögerungen bei Möbelhäusern. Geduld ist das Gebot der Stunde. Das gilt auch für all jene, die aktuell Möbel bestellt haben. Denn die Lieferung könnte sich verzögern – und wenn sie kommt, dann müssen die Möbelstücke in jedem Fall selbst aufgebaut werden.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 23. März 2020 (15:54)
Symbolbild
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Eine Montage der bestellten Möbel bieten aktuell weder die Möbelhändler Kika/Leiner mit Sitz in St. Pölten, noch deren Mitbewerber XXXLutz oder Ikea an. „Unser Geschäftsbereich ‚Lieferung und Montage‘ ist zurzeit bis auf weiteres geschlossen“, bestätigt eine Sprecherin von Kika/Leiner. Zwar sind die Online-Shops der beiden Ketten weiterhin verfügbar – allerdings kann es gut sein, das die Lieferung der bestellten Ware länger dauert als unter normalen Umständen. Wie lange – das will man pauschal nicht verraten. Zugestellt werden Bestellungen via kontaktlosen Lieferungen, etwa durch die Österreichische Post.

Möbel sind verfügbar

Verzögerungen bei den Lieferterminen können auch bei Bestellungen bei Ikea mit Österreich-Sitz in Vösendorf (Bezirk Mödling) auftreten. Die Möbel seien nach wie vor verfügbar, so eine Sprecherin. „Bisher sehen wir keine Einschränkungen beim Güterverkehr“ – höchstens Abweichungen bei der geplanten Ankunftszeit.

"Genug Waren in den Zentrallagern"

Lieferschwierigkeiten aufgrund von etwa Grenzschließungen bemerkt man bei XXXLutz (zu dem auch Mömax und Möbelix gehören) aktuell kaum. „Wir haben genug Waren in den Zentrallagern. Der Zustrom funktioniert noch nahezu reibungsfrei“, erklärt ein Sprecher. Verzögerungen betreffen aktuell nur Ware aus China. Auch bei XXXLutz darf die Ware aktuell nur zugestellt werden.