Der Marillenverkauf ist eröffnet. Knapp 5.200 Tonnen Marillen werden heuer in der Wachau und im Weinviertel geerntet. Damit kommen zwei von drei österreichischen Marillen aus Niederösterreich. Der Verkauf startet dieses Jahr witterungsbedingt später als üblich.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 28. Juli 2021 (17:58)
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Landeskammerrätin Diana Müller aus Krustetten (Bezirk Krems-Land) pflückt Wachauer Marillen.
Usercontent, NÖ Bauernbund/Erich Marschik

Die diesjährigen Witterungsbedingungen waren nicht gerade ideal für die Marillenernte. Trotz des Frosts ist man aber neben der Qualität auch mit dem Ertrag zufrieden, zieht der NÖ Bauernbund Bilanz.

Knapp 5.200 Tonnen Marillen werden heuer voraussichtlich in Niederösterreich geerntet. Angebaut wird die Steinfrucht vor allem in der Wachau und im Weinviertel, auf einer insgesamt 650 Hektar großen Fläche. Damit stammen zwei Drittel der österreichischen Marillen aus Niederösterreich.

Innovation zum Schutz der Ernte

Mittels gezielter Frostschutzmaßnahmen konnte der Großteil der heurigen Ernte gerettet werden, meint die Landeskammerrätin Diana Müller. „In der Arbeit mit der Natur braucht es Innovation und nachhaltige Lösungen, damit die Ernte auch unter herausfordernden Bedingungen eingefahren werden kann“, sagt Müller.

Marillen aus der Region

„Wir brauchen keine Importe, wenn beste Qualität direkt in der Region produziert wird“, sagt NÖ Bauernbunddirektor Paul Nemecek.

Der sogenannte „Marillenfinder“ solle daher den Konsumenten einen Überblick verschaffen, an welchen Orten die niederösterreichischen Früchte verkauft werden. Das Tool kann man über die Plattform „Niederösterreichs Bauern“ abrufen.

„Niederösterreichs Bauern bieten Obstgenuss vor der Haustür. Das ist nachhaltig und sichert die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln im Land“, meint Nemecek.

Hier geht es zum Marillenfinder: www.hoffinder.at