Donaubrücke Traismauer - Blaulichtorganisationen proben Ernstfall. Eine Woche vor der offiziellen Eröffnung der Donaubrücke Traismauer werden Blaulichtorganisationen am Samstag den Ernstfall eines Großunfallereignisses proben.

Erstellt am 21. Oktober 2010 (14:44)
NOEN, FABRY Clemens
Derartige Einsatzübungen seien zur Sicherstellung eines reibungslosen Ereignisablaufes "von unbedingter Notwendigkeit", ehe Streckenzüge wie die neue Verbindung "St. Georg", ein insgesamt 6,6 Kilometer langes Bauwerk auf der S33, dem Verkehr übergeben werden, teilte die Asfinag am Donnerstag mit.

Im Vordergrund stehen der reibungslose Ablauf des Einsatzes von Polizei, Feuerwehr, Rettung und Asfinag. Neben der eigentlichen Menschrettung gehe es auch um Punkte wie Zufahrtsmöglichkeiten, Absicherungsmaßnahmen für den Folgeverkehr oder mögliche Ab- und Umleitungsszenarien. Die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften und deren Leitstellen sowie der Asfinag-Überwachungszentrale in Wien-Kaisermühlen seien ebenfalls wichtige Bestandteile der für die Dauer von etwa zwei Stunden angesetzten Übung.

Die Szenarien am Samstag für rund 200 Helfer lauten Massenkarambolage mit mehreren Verletzten und Unfall mit einem mit Giftstoffen beladenen Lkw. Im Einsatz sein werden die Feuerwehren der Bezirke Tulln, Krems und St. Pölten, der ASBÖ und das Rote Kreuz Krems sowie Polizei-Einheiten aus Krems, Traismauer, Hadersdorf und Grafenwörth ebenso wie die neue Autobahnmeisterei Jettsdorf. Der Verkehr auf den an die Donaubrücke anschließenden Schnellstraßen (S5 und S33) wird laut Asfinag von der Übung nicht betroffen sein.