Drei Insolvenzverfahren gegen Sardana stehen "knapp" vor Eröffnung. Im Insolvenzeröffnungsverfahren gegen den Flughafen-Shopbetreiber Rakesh Sardana stehen drei der sechs Anträge "knapp vor Insolvenzeröffnung", sagte die Gerichtssprecherin des Landesgerichts Korneuburg, Christa Zemanek.

Erstellt am 10. Juli 2012 (16:32)
Sardana selber sei heute, Dienstag, nicht vor Gericht erschienen. Die Richterin habe Sardana eingeräumt, noch bis spätestens nächsten Montag die offenen Millionen-Forderungen der Flughafen Wien AG und der Gebietskrankenkasse zu bedienen. Dem müssen die beiden Gläubiger morgen aber noch zustimmen, sagte die Sprecherin.
 
Bei drei weiteren Anträgen wurde Sardana eine längere Schonfrist bis 10. August gewährt. Bis dahin bleibt ihm Zeit, die Gläubiger befriedigen.
Der Flughafen Wien hatte gegen Sardana im Juni ein Exekutionsverfahren eingeleitet und Konkurs beantragt. Sardanas Geschäftsflächen im neuen Skylink-Terminal Check-In 3 blieben daher bis auf weiteres geschlossen. Die Gesellschaften Artifacts, Saveria und Striberny hätten "maßgebliche Zahlungsrückstände", hieß es damals in einer Aussendung des Airports. Die Gebietskrankenkasse NÖ hat sich dem Flughafen Wien mit einem eigenen Insolvenzantrag dem Verfahren gegen Sardana angeschlossen.