dm gewinnt Marktanteile, Bipa verliert. Die Österreicher lassen sich ihr Aussehen einiges kosten: Im vergangenen Jahr stiegen die Ausgaben für Drogerie- und Parfümerieartikel um 2,8 Prozent auf 4,9 Mrd. Euro.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 29. Mai 2018 (08:00)
Symbolbild

Davon profitierte insbesondere die Drogeriekette dm, deren Marktanteil auf 33 Prozent stieg, während Konkurrent Bipa leichte Marktanteilsverluste hinnehmen musste und nun bei 26,3 Prozent liegt, ermittelte RegioData.

Die Drogeriekette Müller hielt den Marktanteil stabil bei rund 20 Prozent. Mit großem Abstand folgen Marionnaud (4,3 Prozent) und Douglas (4,0 Prozent). Den Rest des Marktes teilen sich unter anderem Geschäfte, die nur eine Marke anbieten - wie etwa Rituals, Kiko Milano, L`Occitane, M.A.C., The Body Shop, Lush oder Yves Rocher.

Die Pro-Kopf-Ausgaben für Drogerie- und Parfümerieartikel liegen bei rund 600 Euro im Jahr. Während die Bereiche Körperpflege, Haushaltsreiniger und Tiernahrung weitgehend stabil bleiben, steigen Sortimentsbereiche wie Feinkosmetik, Parfums und Bioprodukte deutlich an, so der Standortberater. Drogerien und Parfümerien könnten von den Konsumausgaben allerdings nur etwas mehr als die Hälfte binden, der Rest des Geldes fließe in den Lebensmittelhandel, Tierfutteranbieter oder Apotheken sowie in den Internethandel.

Etwa 8 Prozent des Gesamtumsatzes im Drogerie- und Parfümeriehandel werden online getätigt.