E-Banking: Ab 14. September noch sicherer. Neue Richtlinie bringt Sicherheit, wirft aber auch Fragen auf.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 10. September 2019 (05:33)
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Bis kommenden Samstag, 14. September, müssen alle E-Banking-Kunden auf das neue System umstellen, um weiter ihre Online-Geschäfte tätigen zu können.

Fast 60 Prozent der Österreicher erledigen ihre Bankgeschäfte bereits über E-Banking. Für sie alle tritt ab 14. September eine neue EU-Richtlinie in Kraft. Diese neue sogenannte Zwei-Faktoren-Authentifizierung soll für mehr Sicherheit sorgen.

Um das E-Banking auch nach dem 14. September nutzen zu können, muss rechtzeitig umgestellt werden. Viele Kunden haben aber das trotz mehrmaliger Aufforderung ihrer Hausbank noch nicht getan. Für die Umstellung fallen keine Kosten an.

Bei jedem Login sowie bei der Erteilung von Zahlungsaufträgen im E-Banking werden in Zukunft für die Authentifizierung des Kunden aufgrund der neuen gesetzlichen Vorgaben zwei oder drei Faktoren benötigt, um die Identität sicherzustellen. Das kann ein PIN-Code und der Besitz eines Handys sein sowie ein biometrisches Merkmal (wie ein Fingerprint oder auch eine Gesichtserkennung).

„Die alleinige Eingabe der TAN wie bisher reicht für eine Erteilung von Zahlungsaufträgen in Zukunft nicht mehr aus“, erklärt Michaela Berger, Sprecherin der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien. Mit dem neuen System kann unter anderem der Betrug, wie zum Beispiel über Passwort-Pishing, verhindert werden. -wf-