NÖ ist gerüstet für elektrische Zukunft. Laut Zulassungsstatistik fahren in NÖ 7.000 E-Autos. ÖAMTC und ARBÖ sind gerüstet.

Von Eva Hinterer. Erstellt am 16. Juli 2019 (01:36)
NLK/Filzwieser
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf freuen sich über bereits mehr als 7.000 E-Autos in

Bis zum Jahr 2030 sollen in Niederösterreich die Hälfte aller Autos mit Strom betrieben werden. Dieses Ziel wurde im Klima- und Energiefahrplan 2020
bis 2030 des Landes NÖ festgeschrieben. „Der Weg dorthin ist ambitioniert, aber machbar“, sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

„Elektroautos zeichnen sich durch geringen Verbrauch aus. Mit rund 15 Quadratmetern Photovoltaik-Fläche kann man ein E-Auto laden. Und zwei Windräder reichen aus, um 7.000 E-Autos mit Strom zu versorgen. Das bedeutet lediglich 15 bis 20 Prozent mehr Stromverbrauch bei 100 Prozent E- Auto-Quote. Das ist mit Erneuerbaren machbar“, unterstreicht Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Laufende Schulungen der Mitarbeiter

„Der ÖAMTC ist in puncto E-Mobilität am Puls der Zeit, auch weil er sich schon seit vielen Jahren damit auseinandersetzt“, sagt Franz Pfeiffer, Regionalleiter der ÖAMTC-Stützpunkte in Niederösterreich. Vor 15 Jahren haben ÖAMTC-Techniker die ersten E-Auto-Schulungen besucht, vor zehn Jahren hat der Mobilitätsclub die erste E-Ladesäule in Betrieb genommen und in der Folge Schritt für Schritt Kompetenzen im Bereich E-Mobilität aufgebaut. „Die ÖAMTC-Mitglieder wollen Antworten auf Fragen zu Sicherheit, Reichweite und Service von neuen Fahrzeugen, der Mobilitätsclub ist darauf vorbereitet. Die Veränderungen in der Mobilität betreffen uns direkt in unseren Kerndienstleistungen – von der Pannenhilfe für Elektrofahrzeuge über den Test von gebrauchten E-Fahrzeugen bis hin zur Entwicklung völlig neuer Dienstleistungen“, so Pfeiffer.

Auch beim ARBÖ ist man gerüstet: „Wir beim ARBÖ haben unsere Pannenautos im Hinblick auf E-Mobile aufgerüstet und schulen unsere Mitarbeiter laufend“, sagt Pressesprecherin Claudia Vacanta. „Bereits seit Anfang des letzten Jahres liegt der Schwerpunkt unserer Schulungen darauf, unsere Techniker flächendeckend mit den neuesten Entwicklungen der Hochvolttechnik vertraut zu machen. Mehr als 400 ARBÖ-Techniker in ganz Österreich und 120 in Niederösterreich haben bereits die mehrtägige Intensivschulung absolviert.“

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