Baden und Krems freuen sich, Wr. Neustadt kämpft. Baden und Krems freuen sich über Geschäftsansiedlungen, Wr. Neustadt kämpft.

Von Markus Strohmayer. Erstellt am 27. Februar 2018 (02:41)
Internationale Filialisten, wie das schwedische Modelabel H&M, haben im vergangenen Jahr die Wr. Neustädter Innenstadt verlassen.
Sara Sette/Shutter-stock.com

Die besten niederösterreichischen Einkauflagen entwickeln sich nicht im Bundestrend. Zu diesem Ergebnis kam das Beratungsunternehmen Standort + Markt, das jährlich heimische Handelszonen untersucht.

Grund zur Sorge sind demnach wachsende Geschäftsleerstandsraten. Im Bundesschnitt nahmen diese 2017 um 0,6 Prozent zu. In Wiener Neustadt sogar um mehr als acht Prozent. Dies entspricht der drastischsten Verschlechterung aller beobachteten Städte. Schuld daran ist die Abwanderung internationaler Modeketten wie H&M, Tommy Hilfiger oder Pimkie.

Erfreulicher fällt die Bilanz für Baden und Krems aus. Die beiden Städte verfügen über Einkaufszonen mit sinkenden Leerstandsraten. Mit zweiprozentigem Zuwachs bei der genutzten Geschäftsfläche landen sie sogar österreichweit im Spitzenfeld.

Stabil auf hohem Niveau präsentiert sich St. Pölten. Die Landeshauptstadt kommt seit Jahren auf geringe Leerstandsraten von knapp über vier Prozent.