Waidhofen an der Ybbs

Erstellt am 18. Oktober 2018, 11:19

von APA Red

Bene steigerte Umsatz um 10,8 Prozent. Der Büromöbelhersteller Bene hat im ersten Halbjahr den Umsatz um 10,8 Prozent auf 70,8 Mio. Euro erhöht. Die Bene-Gruppe habe auch alle Ertragskennzahlen deutlich gesteigert und die Eigenkapitalquote sei weiter erhöht worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Bene-Standort Waidhofen  |  NOEN, NÖN

Die Entwicklung der Bene-Gruppe sei in den ersten sechs Monaten äußerst zufriedenstellend gewesen, so Jörg Schuschnig, Geschäftsführer für Produktion und Finanzen. "Wir haben unsere Optimierungsmaßnahmen konsequent fortgesetzt und damit die Ertragslage deutlich gesteigert."

Die EBITDA-Marge sei auf 6,5 Prozent (nach 3,1 Prozent) mehr als verdoppelt worden, teilte Bene mit. Zurückzuführen sei dies auf die konsequente Umsetzung eines umfassenden Maßnahmenbündels, darunter Produktivitätssteigerungen, Materialoptimierungen, Evaluierung aller von Bene bearbeiteten Märkte sowie Optimierung des Kunden- und Produktportfolios.

Eine rege Projekttätigkeit habe man vor allem in den Märkten Österreich, Frankreich und Middle East verzeichnet. Der Umsatz am Heimatmarkt Österreich sei um 13,9 Prozent gestiegen, in Frankreich um 62,7 Prozent und in der Region Middle East um 69,9 Prozent.

Mit einer Eigenkapitalquote von 45,1 Prozent verfüge Bene über eine sehr solide Eigenkapitalausstattung und sei ein solide aufgestelltes Unternehmen, "das für eine positive Entwicklung gut positioniert ist", so Schuschnig laut Pressemitteilung. "Das eben zu Ende gegangene dritte Quartal 2018 zeigte eine solide Geschäftsentwicklung, sodass wir für das Gesamtjahr 2018 ein konstant gutes Ergebnis erwarten."

2017 steigerte Bene das Betriebsergebnis (EBIT) von 5 auf 7,3 Mio. Euro und den Nettogewinn von 2,2 Mio. auf 5,8 Mio. Euro. Der Umsatz sank um 11 Prozent auf 135,1 Mio. Euro, vor allem wegen des britischen Marktes.