HYPO NOE eröffnet 28. Filiale. Im Universitätsklinikum St. Pölten wird voraussichtlich Ende 2019 eine Bankfiliale der Hypo NOE entstehen.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 08. März 2019 (12:50)
Privat

Das aktuell 27 Stellen umfassende Filialnetz der HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich und Wien wird im 4. Quartal des Jahres um eine Bank reicher: Im Universitätsklinikum St. Pölten wird bis dahin eine neue Filiale entstehen. Das gaben die beiden Vorstände der Bank, Wolfgang Viehauser und Udo Birkner, Freitagmittag vor Journalisten bekannt. Aufgrund der baulichen Maßnahmen könne sich die Eröffnung aber auch auf Anfang des Jahres 2020 verzögern, so Viehauser dazu.

Ergebnis vor Steuern um 24 Prozent gestiegen

Was die Bilanz über das abgelaufene Geschäftsjahr 2018 der Bank angeht, zeigten sich die beiden Vorstände, die erstmals als Doppelspitze eine Bilanz unterzeichnet haben, sehr erfreut. Das „risikoarme Geschäftsmodell“ habe sich bezahlt gemacht, so Wolfgang Viehauser. Das Ergebnis vor Steuern wurde um knapp 24 Prozent gegenüber 2017 auf 48 Millionen Euro gesteigert. Nach Steuern lag das Ergebnis bei 36,4 Millionen Euro – ein Plus von 25,2 Prozent. Die Kernkapitalquote des Unternehmens stieg von 19,8 Prozent auf 21 Prozent. Der Zinsüberschuss lag 2018 bei 111,9 Millionen Euro (+ 2,8 Prozent).

Verwaltungsaufwand auf 112,8 Millionen Euro gesenkt

Auch das Volumen der vergebenen Kredite ist gestiegen – nämlich von 1,2 Milliarden Euro auf 1,4 Milliarden Euro. Gleichzeitig sei es gelungen, den Verwaltungsaufwand um 2,6 Prozent auf 112,8 Millionen Euro zu senken. Für das Jahr 2019 strebe die Bank eine weitere Senkung des Verwaltungsaufwands auf 112 Millionen Euro an, so die Vorstände. Die Bewertung der Bank durch die Ratingagentur Standard & Poor’s liegt aktuell bei A positiv.