Eurozone laut Fekter stabiler als vor einem Jahr. Finanzministerin Fekter hat den Zustand der Eurozone als "besser als noch vor einem Jahr" bezeichnet.

Erstellt am 09. Juli 2013 (14:20)

Vor der Sitzung der EU-Finanzminister am Dienstag sagte sie, "wir sind noch nicht aus der Krise heraus. Es muss die Eurozone in einzelnen Bereichen nicht nur stabilisiert werden, sondern wir müssen aus der Stabilität heraus Wachstum generieren". Die größte Sorge sei die Jugendarbeitslosigkeit.

"Also nicht die Banken machen uns die größte Sorge in Europa, sondern wenn junge Menschen keine Arbeit haben und eine ganze Generation eigentlich hinten gelassen wird, das ist nicht akzeptabel." Es gehe nun darum, "dass Europa ein bisschen mehr Dynamik bekommt als das bisher der Fall war".

Die bei der Eurogruppe gefundene Lösung der Auszahlung der nächsten Tranche an Griechenland in Höhe von 6,8 Milliarden Euro bezeichnete sie als positiv. Jedenfalls müsse Griechenland Maßnahmen setzen, beispielsweise beim Stellenabbau im öffentlichen Dienst und bei der Privatisierung.

Zu Zypern merkte Fekter an, dass das südliche Euroland "zusätzliche Auflagen bekommen wird". Die Zyprioten würden dies akzeptieren. "Sie werden den Kurs nicht verlassen, sondern aktiv daran mitarbeiten, dass die Lage sich stabilisiert". Dabei sei es um die große Lakhi-Bank gegangen, weil dort die Umstrukturierungen noch nicht abgeschlossen seien. Die Zyprioten hätten erwähnt, noch mit den Russen zu verhandeln, weil Moskau ein großer Geldgeber sei.

Bei Slowenien habe es einen Sachstandsbericht gegeben. Das Euroland stehe nicht unter einem Hilfsprogramm, "die lösen diese Maßnahmen intern, durch Strukturreformen und eine Restrukturierung ihres Bankensektors". Dabei gehe es darum, vorsichtig vorzugehen, damit nicht etwas passiert, "was dann zu überhöhten Defiziten oder noch mehr Schulden führen würde".

Zu Portugal merkte die Finanzministerin an, dass das Land sehr gut unterwegs sei. Das Wirtschaftswachstum werde wahrscheinlich auch im nächsten Halbjahr ein Plus aufweisen. Probleme gebe es wegen der hohen Arbeitslosigkeit. Sie sei überzeugt, dass es "keine größeren Irritationen" in Portugal geben werde.