Erstellt am 02. Februar 2015, 13:03

von Heinz Bidner

Kika/Leiner baut Elektromärkte bundesweit aus. Insgesamt 65 Millionen Euro will die Einrichtungshauskette in ihre Filialen stecken. Alle Standorte sollen mit vollwertigen Elektrofachmärkten ausgestattet werden. Die Restaurants werden komplett umgekrempelt.

 |  NOEN, Foto: APA
Die Neuausrichtung der St. Pöltner kika/Leiner-Gruppe, die im Herbst 2013 von der südafrikanischen Steinhoff Holding übernommen wurde, ist auf Schiene. Insgesamt 65 Millionen Euro sollen heuer vor allem in die Renovierung eines Großteils der Standorte fließen, heißt es von kika/Leiner. Für den Online-Verkauf soll noch heuer ein Webshop eingerichtet werden.

Elektro-Sortiment wird ausgeweitet

Schrittweise auf alle Einrichtungshäuser ausgeweitet werden soll zudem das neue Elektro-Sortiment. Bereits in neun der 50 Standorte wurde im Vorjahr der Elektrofachmarkt „Electric Living“ installiert. In NÖ befinden sich darunter Leiner St. Pölten und kika Wiener Neustadt, ein weiterer Standort soll in Kürze folgen. In OÖ gibt es das Angebot schon bei Leiner Linz und Wels, in der Steiermark bei kika Feldbach und in Kärnten in allen vier Häusern.
 
„Wir bieten damit eine Komplettlösung, wenn man sich neu einrichtet“, sagt eine Sprecherin. Das bisher vorhandene kleine Elektro-Angebot wird damit zu einem Vollsortiment, bei dem auch TV-Geräte, Tablets, Handys oder Hifi-Anlagen erhältlich sind. Darunter auch Marken wie Apple oder Samsung.

Restaurants werden künftig selbst geführt

Neu aufgestellt wird auch das Gastronomie-Angebot in den kika/Leiner-Häusern. Bislang waren großteils Pächter für das Speisenangebot verantwortlich. Nun wird alles zentralisiert und von kika/Leiner selbst bewerkstelligt.
 
Wie aus dem Firmenbuch hervorgeht, wurden im Dezember für Leiner und kika jeweils eigene Sysgtemgastronomie-Gesellschaften gegründet: LeiKi Gastro Alpha GmbH und LeiKi Gastro Beta GmbH. Bis zum Sommer soll in allen Restaurants damit das gleiche Angebot an Speisen zu einheitlichen Preisen angeboten werden, so die Sprecherin.
 
Durch die Ausweitung im Elektrobereich und die Übernahme der Rastaurants würden in der Unternehmensgruppe 400 neue Jobs entstehen, heißt es seitens des Unternehmens. Insgesamt wäre die Zahl der Beschäftigten insgesamt auf knapp 7.500 Personen gestiegen.