Zeichen stehen auf Wachstum. Baumit aus Waldegg will in Europa ausbauen. Umsatz soll auf 1 Mrd. Euro steigen.

Von Nina Wieneritsch. Erstellt am 12. Juni 2018 (01:19)
Baumit
Eigentümervertreter Robert Schmid (l.), Baumit-Geschäftsführer Georg Bursik (r.) und Haus-des-Meeres-Chef Michael Mitic.

Nicht in die Firmenzentrale nach Waldegg (Bezirk Wiener Neustadt-Land), sondern ins Haus des Meeres lud Baumit anlässlich des 30-jährigen Unternehmensjubiläums. Zum Geburtstag wurde die Patenschaft für das große Korallenbecken übernommen, denn: „Alles Leben ist Kalk, darauf baut auch Baumit“, erklärt Baumit-Beteiligungen-Geschäftsführer Robert Schmid.

Und die Geschäfte laufen: Baumit befindet sich aktuell auf Expansionskurs, vor allem in Frankreich soll weiter ausgebaut werden. Aus diesem Grund wolle man heuer auch ein großes Investitionsprogramm fahren: Insgesamt 85 Mio. Euro werden aufgewendet, davon allein 31 Mio. Euro in der österreichischen Heimat.

"Wir rechnen mit einem kräftigen Umsatzplus"

Per 1. Jänner 2018 wurde die Wopfinger Baustoffindustrie GmbH in die Baumit GmbH umbenannt. Hier sind die Standorte Wopfing, Peggau, Wietersdorf und Klagenfurt vereint. Für die erste Bilanz rechnet man mit einem Umsatz von 230 Mio. Euro.

In Österreich zählt Baumit rund 600 Beschäftigte, europaweit etwa 3.350. Der Gesamtumsatz soll 2018 auf über 1 Mrd. Euro steigen. „Wir rechnen heuer in jedem Fall mit einem kräftigen Umsatzplus. “, so Baumit-Geschäftsführer Georg Bursik.