Fenster-Firma spürt Fachkräftemangel. Josko / Wettbewerb und Suche nach Vertriebspartnern beschäftigen den Fenster- und Türenhersteller.

Erstellt am 16. Mai 2013 (06:00)
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Von Gerti Süss

„Die extreme Flucht ins Eigentum ist längst vorbei“, erklärt Johann Scheuringer, Geschäftsführer des Fenster- und Türenherstellers Josko, der in Niederösterreich Platz eins einnimmt. Derzeit sei die Branche besonders hart umkämpft. „Der Verdrängungswettbewerb und der lange Winter setzen die Preise extrem unter Druck“, so Scheuringer.

Mit einem Umsatzwachstum von drei Prozent auf 132 Millionen ist Josko dennoch stärker gewachsen als die ganze Branche (Wachstum 0,9 Prozent). 26 Prozent der Josko-Erlöse stammen aus Niederösterreich. „Wir könnten sicher noch mehr Produkte vertreiben, wenn wir mehr Leute hätten“, so Scheuringer. Der Fachkräftemangel werde in Österreich sehr einseitig diskutiert, denn: „Das Pro-blem betrifft nicht nur die Produktion. Wir haben die größten Engstellen im Verkauf.“

Der Job sei eben kein einfacher, zudem werden die Kunden kritischer und der Wettbewerb stärker. In NÖ gibt es derzeit 18 Josko-Exklusiv-Partner, darunter keine einzige Frau. „Da dieser Beruf auch technisch orientiert ist, finden wir nur sehr schwer weibliche Vertriebspartner“, erklärt Scheuringer.