NÖVOG-Betriebsstätte eröffnet: Ein weiterer Meilenstein. Die NÖVOG-Betriebsstätte am St. Pöltner Alpenbahnhof wurde jetzt feierlich eröffnet – inklusive Gottes Segen und einem Schienen-Geschenk für Landesrat Ludwig Schleritzko.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 09. Juli 2019 (00:13)
NÖVOG
Das neueNÖVOG-Haus am St. Pöltner Alpenbahnhof.

14,7 Millionen Euro wurden investiert, eineinhalb Jahre gebaut. Die Betriebsstätte Alpenbahnhof der NÖ Verkehrsorganisationsgesellschaft NÖVOG ist jetzt auch offiziell eröffnet. Im Juni 2017 starteten die Bauarbeiten, im Dezember 2018 erfolgten die Inbetriebnahme der Betriebsstätte und der Bezug der Büroräumlichkeiten.

NÖVOG/Bollwein
St. Pöltens Bürgermeister Mathias Stadler, Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko und NÖVOG-Geschäftsführerin Barbara Komarek (von links) bei der offiziellen Eröffnung der NÖVOG-Betriebsstätte.

Damit sind die großen Investitionen an der Mariazellerbahn, der längsten Schmalspurbahn Österreichs, so gut wie abgeschlossen – sieht man vom geplanten Neubau des Bahnhofs in Mariazell ab, der zu gleichen Teilen von Niederösterreich und der Steiermark finanziert werden soll. Rund 150 Millionen Euro hat die NÖVOG in den vergangenen Jahren in die Bahnstrecke investiert, deren Betreiber sie seit 2010 ist. Davor gehörte die Mariazellerbahn den ÖBB – und war bei Pendlern und Touristen wenig gefragt. Mittlerweile nutzen 540.000 Fahrgäste pro Jahr die Bahn.

Im neuen Gebäude am Beginn der Mariazellerbahn-Strecke gibt es ein Bürogebäude sowie ein Werkstättenzentrum samt Remise, Werkstatthalle und Lackierhalle. Somit gehören auch die drei Bürostandorte der NÖVOG für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die über St. Pölten verstreut waren, der Geschichte an. In St. Pölten werden die, zum Teil historischen, Züge aller NÖVOG-Landesbahnen gewartet – im Betriebszentrum Laubenbachmühle, das seit 2013 in Betrieb ist, werden die hochmodernen Himmelstreppe-Garnituren, die auf der Mariazellerbahn im Einsatz sind, serviciert.