Forum Alpbach: Trend geht zu Fleischersatz. Experten diskutierten angesichts steigenden Fleischbedarfs Ernährungsalternativen.

Von Michael Unger. Erstellt am 29. August 2017 (00:46)
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Symbolbild

Der weltweite Fleischbedarf wird bis 2050 um 50 Prozent steigen. Dabei bringt die „klassische“ Fleischproduktion schon heute viele Probleme mit sich: Sie verbraucht viel Land und Wasser, erzeugt zu viele Treibhausgase und ist ineffizient: Eine Kuh etwa braucht acht Kilo Futter, um ein Kilo Fleisch zu produzieren. Deshalb dachten Experten im Rahmen der Veranstaltung „Vom Labor auf den Teller – das vegane Blunzngröstl“ beim Europäischen Forum Alpbach über Alternativen zum Fleisch nach.

Organisiert wurde sie von der NÖ Wirtschaftsagentur Ecoplus. Andreas Gebhart, Chef der Firma Veggiemeat in St. Georgen am Ybbsfelde, erklärte, dass Fleischersatzprodukte geschmacklich immer besser und billiger würden. Der Trend dazu werde noch viel stärker werden, waren sich alle Vortragenden einig. Zielgruppe sind in Zukunft übrigens auch Fleischesser. Ihnen soll so der Umstieg erleichtert werden.