Förderung für Forschung auf acht Millionen Euro aufgestockt

Acht Projekte wurden im neuen Fördercall des Landes Niederösterreich bewilligt. Die Förderung wurde deswegen von fünf auf acht Millionen Euro erhöht. Gefördert wurden unter anderem Forschungsprojekte der Standorte Wiener Neustadt, Tulln, Krems und Wieselburg.

Erstellt am 07. Dezember 2021 | 10:09
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Leiterin der Wirtschaftsabteilung Kerstin Koren, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger und CEST Geschäftsführer Alexander Balatka
Foto: NLK Pfeiffer

Das Land Niederösterreich legte zum ersten Mal für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und deren Kooperationen einen neuen Fördercall für Forschungsinfrastruktur auf. Aufgrund der großen Anzahl guter Projekte wurde das Fördervolumen für den Call von fünf auf acht Millionen Euro aufgestockt.

Dadurch werden Investitionen in die niederösterreichische Forschungsinfrastruktur von rund 10,7 Millionen Euro getätigt. „Das ist das erste Mal, dass wir in Niederösterreich eine derart große Summe, nämlich rund acht Millionen Euro für die Förderung von Forschungsinfrastruktur bereitstellen können“, sagt Wirtschafts- und Technologielandesrat.

Acht bewilligte Projekte aus Niederösterreich

Eingereicht wurden 16 Projekte, wovon acht bewilligt werden und somit rund acht Millionen Euro an Zuschüssen zur Verfügung gestellt werden können. Unter den geförderten Projekten sind die CEST GmbH aus dem Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt, die AC2T research GmbH aus Wiener Neustadt, die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH, ebenfalls aus Wiener Neustadt, die Universität für Bodenkultur am Standort Tulln, die Biolyz GmbH in Tulln, sowie in Krems die IMC Fachhochschule und in Wieselburg die BEST - Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH.

Eines der eingereichten Projekte stammt von der CEST GmbH aus dem Technologie- und Forschungszentrum Wr. Neustadt. Der Antrag wurde für die Anschaffung eines Low Energy Ion Spectroscopy (LEIS) Systems gestellt. Dabei handelt es sich um ein weltweit einzigartiges hoch sensibles Gerät für die atomare Analyse von Oberflächen. 

Im Rahmen dieser Förderaktion wurden Forschungs- und Entwicklungs-Infrastrukturvorhaben gefördert, die sowohl von Unternehmen als auch Forschungseinrichtungen angeschafft werden. Die Anträge wurden hinsichtlich wissenschaftlicher Neuheit, Standortentwicklung, Verwertungspotenzial, Leistungsfähigkeit und insbesondere Nachhaltigkeit und Digitalisierung von einer Expertenjury bewertet.