Fokus auf KMU. Uniqa NÖ hat aktuell 20,5 Marktanteil. 2017 will sich die Versicherung auf Lösungen für KMU konzentrieren.

Erstellt am 07. Juni 2017 (00:05)
APA/Jamnig
Uniqa-Landesdirektor Karl Jungwirth will sich auf Versicherungslösungen für KMU konzentrieren.

2016 war ein gutes Jahr für die Uniqa Versicherung in NÖ. Nach der Fusion der Uniqa Niederösterreich mit den Einzelgesellschaften SLV, Raiffeisen Versicherung und FinanceLife hielt das Unternehmen bei einem verrechneten Prämienvolumen von 454,5 Millionen Euro im abgelaufenen Jahr. Und ist so mit einem Marktanteil von 20,5 Prozent gut in NÖ aufgestellt.

Was die einzelnen Sparten angeht, so hat die Uniqa Niederösterreich für das Jahr 2016 in der Kfz-, Sach- und Unfallversicherung ein Plus von 2,7 Prozent auf 195,9 Millionen Euro zu verzeichnen. Der Markt wuchs in dieser Sparte im Vorjahr um lediglich 1,7 Prozent. In der Krankenversicherung steigerte die Uniqa NÖ ihr Prämienvolumen um 2,9 Prozent auf 73,4 Millionen Euro.

In der Lebensversicherung sank dieses allerdings um zwei Prozent auf 170,4 Millionen Euro, allerdings lag der Rückgang im Gesamtmarkt sogar bei 4,2 Prozent.

Für 2017 hat die Landesdirektion NÖ der Uniqa die Klein- und Mittelunternehmen (KMU) als Arbeitsschwerpunkt definiert. Für diese Unternehmen sollen individuelle Versicherungspakete geschürt werden, so Karl Jungwirth, Landesdirektor der Uniqa in NÖ.

550 Mitarbeiter sind in NÖ tätig

„Im Bereich der KMUs ist das Potenzial groß, weil immer noch viele KMUs keine Versicherung für den Worst Case abgeschlossen haben. Gerade hier gibt es sehr individuelle Versicherungslösungen, die maßgeschneidert für den jeweiligen Betrieb angeboten werden“, betont er.

Bei der Uniqa Landesdirektion NÖ sind 550 Mitarbeiter für 324.700 Kunden und 1,2 Millionen Verträge zuständig.