Technik aus NÖ im Schweizer Kernforschungszentrum CERN. Das europäische Kernforschungszentrum CERN in Genf greift auf eine Isolations-Technik zurück, die von RUAG Space aus Berndorf (Bezirk Baden) entwickelt wurde.

Von Jakob Selinger. Erstellt am 14. September 2021 (10:11)
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Für die Testungen benötigen die CERN-Forscher im Teilchenbeschleuniger Temperaturen nahe des absoluten Nullpunktes (271,3 Grad Celsius).
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Das europäische Kernforschungszentrum CERN in Genf aktiviert nach zweijähriger Pause wieder seinen weltweit größten Teilchenbeschleuniger und setzt dabei auf eine Isolation der Firma RUAG Space aus Berndorf (Bezirk Baden). Die Forscherinnen und Forscher beim CERN gehen der Frage nach dem Ursprung des Universums nach. Für die Testungen benötigen Sie im Teilchenbeschleuniger Temperaturen nahe des absoluten Nullpunktes (271,3 Grad Celsius). Durch zehn Lagen speziell beschichteter Kunststofffolien garantiert die Isolation aus Berndorf diese Bedingungen. Seit 30 Jahren produziert RUAG Space bereits Thermalisolationen für Satelliten und konnte aus diesem Bereich wichtige Erfahrungen für die Entwicklung der Isolationstechnik nutzen.