Forst ist gut gestimmt. Bilanz / Die Nadelholzpreise haben sich im Vorjahr positiv entwickelt. Die Situation bei Laubholz blieb schwierig.

Erstellt am 17. März 2013 (15:49)
Von Heinz Bidner

„Es gibt eine positive Grundstimmung auf Basis stabiler wirtschaftlicher Verhältnisse“, sagt der Pielachtaler Felix Montecuccoli, Präsident der Interessensvertretung Land & Forst Betriebe Österreich.

Demnach gab es 2012 eine solide Nachfrage nach Nadelholz. Der Festmeter Fichte-Sägerundholz kostete im Jahresschnitt etwa 96,2 Euro – ein Plus von 1,6 Prozent gegenüber 2011. Die Gewinnsituation wäre bei Nadelholz je nach Betrieb und Lage zwischen 5 und 15 Euro je Festmeter gelegen, so Montecuccoli. Anders bei Laubholz, wo man wegen der höheren Produktionskosten keine Gewinne schaffe. Hintergrund: Nadelholz wächst schneller, ist leichter zu bearbeiten und bietet eine schönere Optik bei der Verarbeitung.

Schwierig stellt sich derzeit der wichtigste Exportmarkt Italien dar, der um 18,7 Prozent einbrach. Montecuccoli hofft hier auf ein Anspringen der Konjunktur.

Insgesamt lag der heimische Holzeinschlag im Vorjahr bei rund 19 Millionen Festmetern – etwa ein Fünftel davon in NÖ. Der Umsatz in der Forstwirtschaft kletterte um ein Prozent auf rund 1,75 Milliarden Euro.