WKÖ: besser als frühere Sperrstunde. Der Obmann der Gastrosparte der Wirtschaftskammer (WKÖ), Mario Pulker, finde eine coronavirusbedingte Gästeregistrierung besser als eine frühere Sperrstunde. Derzeit planen Wien und Niederösterreich eine Registrierungspflicht für Lokalbesucher, um bei Coronavirus-Fällen ein sogenanntes Contacttracing effizienter durchzuführen. Vorarlberg, Tirol und Salzburg hingegen haben die Sperrstunde von 1.00 Uhr vorübergehend auf 22.00 Uhr vorverlegt.

Von APA / NÖN.at. Erstellt am 25. September 2020 (14:29)
NÖ Wirtesprecher Mario Pulker.
Steppenseestudio

"Eine Vorverlegung der Sperrstunde wäre für sehr viele unserer Betriebe eine finanzielle Katastrophe. Jedes Mittel, um das zu verhindern, soll uns recht sein", so Pulker am Freitag in einer Aussendung bezogen auf Niederösterreich, wo er auch Gastro-Spartenobmann ist.

Die Hoteliervereinigung (ÖHV) sprach sich indes für die Installation von "darfichrein.at" aus.

Das System ist für Wirten und Gäste leicht zu bedienen. Letztere registrieren sich kostenlos und scannen beim Restaurantbesuch den QR-Code mit der Handy-Kamera, so ÖHV-Sprecher Markus Gratzer in einer Aussendung. Demnach würden die Daten verschlüsselt auf einem Server in Bayern gespeichert.

Im Corona-Ernstfall gingen die Kontaktdaten entschlüsselt an die Behörden: "Keine Zettelwirtschaft und Sicherheit für Gast und Gastgeber", so Gratzer.