Geschäftsklima in Eurozone trübt sich stark ein. Das Wirtschaftsklima in der Eurozone hat sich im August deutlicher eingetrübt als erwartet. Das Barometer fiel von 103 auf 98,3 Punkte, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit. Analysten hatten lediglich einen Rückgang auf 100,5 Punkte erwartet . Die Stimmung in der Industrie ist so schlecht wie seit fast einem Jahr nicht mehr. Auch bei Dienstleistern und Verbrauchern trübte sie sich ein.

Erstellt am 30. August 2011 (11:24)

Das Wirtschaftsklima in der Eurozone hat sich im August deutlicher eingetrübt als erwartet. Das Barometer fiel von 103 auf 98,3 Punkte, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit. Analysten hatten lediglich einen Rückgang auf 100,5 Punkte erwartet . Die Stimmung in der Industrie ist so schlecht wie seit fast einem Jahr nicht mehr. Auch bei Dienstleistern und Verbrauchern trübte sie sich ein.

Die Daten deuten auf eine schwache zweite Jahreshälfte hin. Das Bruttoinlandsprodukt in den Euroländern war bereits von April bis Juni nur noch um 0,2 Prozent gewachsen, nachdem es zu Jahresbeginn noch 0,8 Prozent waren. Der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) zufolge wächst die Gefahr einer Rezession in Europa. "Die Abwärtsrisiken sind erheblich", sagte S&P-Chefvolkswirt Jean-Michel Six.

"Wir werden in den kommenden Monaten besonders die Entwicklung der Konsumnachfrage genau verfolgen." Die hohe Arbeitslosigkeit in vielen Ländern und die Kurseinbrüche an den Aktienmärkten könne die Kauflaune der Verbraucher dämpfen, so Six.