Damenkleider mit Blick auf Fairness und Nachhaltigkeit. Erfolgreicher Start mit riz up: Damenkleidermacherin Gertraud Gerst setzt auf nachhaltiges Materialsourcing und eine eigene Produktion.

Erstellt am 01. August 2018 (03:00)
zVg von riz up
Gertraud Gerst, Gründerin des Monats, St. Andrä-Wördern

Vom Flachs, der auf den Feldern des Mühlviertels wächst, bis zur fertigen Latzhose in Leinen-Denim aus der Modemanufaktur Gerst sind es nur wenige Hundert Kilometer. Bei einer regionalen Produktionskette wie dieser können Fairness und Nachhaltigkeit tatsächlich garantiert werden, ist Firmengründerin Gertraud Gerst überzeugt.

Diese Überzeugung hat sie dazu gebracht, nach vielen Jahren in der Medienbranche, die Berufsbefähigung zur Damenkleidermacherin zu erlangen und mit ihrer Vision von Mode ein eigenes Label zu gründen. „Mein erklärtes Ziel ist es, möglichst regionale Wertschöpfungsketten aufzubauen und so zu einer Re-Regionalisierung der Mode beizutragen.“ Für ihr Slow Fashion-Konzept, das auch auf bewussteren Konsum setzt, wurde die gebürtige Tirolerin nun mit dem Sonderpreis der Jury „Kreativ in die Zukunft“ ausgezeichnet. Kernstück dieses Konzeptes sind nachhaltiges Materialsourcing und eine eigene Produktion.

In der Manufaktur im ehemaligen Novotnyhof in St. Andrä-Wördern werden Schnitte entworfen und kleine Serien gefertigt. Bei der Verarbeitung kommen hochwertige Naturmaterialien und solides Handwerk zum Einsatz, was eine hohe Langlebigkeit der Kleidung garantiert. Die Schnittgebung ist auf Komfort ausgerichtet, das Design ist minimalistisch und bewegt sich gern am Grat zwischen feminin und maskulin. Ein eigener Online-Shop soll noch in diesem Jahr gelauncht werden.

Mehr Infos:

Kontakt Gertraud Gerst: 0680/1150505
http://www.gerst.at

www.riz-up.at

Regelmäßig stellen wir euch in Kooperation mit riz up die Gründer des Monats vor. Alle Gründer im Überblick findet ihr hier: 
https://www.noen.at/niederoesterreich/wirtschaft/gruender-des-monats