Gründerin setzt sich für gerechten Kaffeeanbau ein . Erfolgreicher Start mit riz up: Im Zuge ihrer Vereinstätigkeit für ihren Verein „NGO Gertrud, Verein zur Förderung von Wasserprojekten“, kam Simone Biegler in Tansania zu Kaffeebauern.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 01. Dezember 2019 (03:00)
Simone Biegler auf der Kaffeeplantage in Tansania.
Biegler

Tansania gehört aufgrund seiner vulkanhältigen Erde (Kilimanjaro), seiner Lage (über 1600m) und dem Klima, zu den besten Kaffeeanbaugebieten der Welt.

„Leider musste ich feststellen, dass hinter unserem Kaffee ein sehr großes - und nicht immer ehrliches Geschäft steht. Das wollte ich ändern. Seither besuchte ich viele Seminare über Kaffee und Plantagen im In- und Ausland – und konnte ab Juli 2019 den Handel mit Kaffee starten. Von Anfang an war mir sehr wichtig, dass mein Kaffee tatsächlich direkt - also ohne Zwischenhändler – nach Österreich importiert wird. Eine Seltenheit, die für mich mit vielen Hürden und Problemen verknüpft war. Ich beliefere Spezialitätenröster - und außerdem habe eine eigene Kaffeemarke: „Meicoffee“ (100% Arabica höchster Qualität).

Ein weiter Grundpfeiler war für mich die soziale Kompetenz auf der Kaffeeplantage. Also die gerechte Bezahlung der Kaffeepflückerinnen - und der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur. Da ich auf plastikfreie Verpackung achte, gibt es meinen Kaffee im Glas zu kaufen. Eingewickelt in eine „Kanga“, einem traditionellen afrikanischem Stoff. Ein Teil des verkauften Kaffees geht in den Verein, der Frauen in Afrika in ihrer Selbstständigkeit unterstützt.

Mehr Infos:

Kontakt: meicoffee144@gmail.com

Regelmäßig stellen wir euch in Kooperation mit riz up die Gründer des Monats vor. Alle Gründer im Überblick findet ihr hier:
https://www.noen.at/niederoesterreich/wirtschaft/gruender-des-monats

Info: www.riz-up.at