NÖ holt erfolgreich Forschungsgelder. Österreich ist auf dem besten Weg, das ambitionierte Ziel von 1,5 Milliarden Euro an Fördermitteln aus "Horizon 2020" zu erreichen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 24. Juni 2019 (11:05)
Motortion Films
Symbolbild

Horizon 2020 ist ein  EU-Programm für Forschung und Innovation. In Niederösterreich haben Forscher und Unternehmen bereits mehr als 111 Millionen Euro an EU-Forschungsmitteln nach Niederösterreich geholt, das ist Platz 3 in Österreich. Inhaltlich liegt eine besondere Stärke im Bereich Klimaschutz und Umwelt. 

Österreich hat sich im Rahmen der Österreichischen ERA Roadmap vorgenommen, die Performance in Horizon 2020 auf 1,5 Milliarden Euro bis 2020 zu steigern. Die Daten der Europäischen Kommission belegen, dass die heimischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Unternehmen und öffentlichen Institutionen durch ihre erfolgreichen Einreichungen bereits über eine Milliarde Euro an Forschungsmitteln aus dem 8. Forschungsrahmenprogramm abrufen konnten. Die Erfolgsquote bei Beteiligungen beschert Österreich einen Platz unter den TOP 3 in Europa.

75-Milliarden-Euro-Programm

Grundsätzlich stehen im EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 (Laufzeit 2014 - 2020) rund 75 Milliarden Euro für Forschung und Innovation zur Verfügung.

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG bietet als nationale Kontaktstelle – finanziert durch den Bund und die Wirtschaftskammer Österreich – den Forschern und Unternehmen ein umfassendes Service und Informationsangebot. "Wir unterstützen gezielt, damit aus innovativen Ideen erfolgreiche Anträge werden! Bisher sind rund 1,2 Milliarden Euro nach Österreich geflossen und wir liegen bei der Erfolgsquote auf Platz 2 in Europa", sagen Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, Geschäftsführer der FFG.

Nach Niederösterreich sind seit 2014 insgesamt 111,2 Millionen Euro an Förderungen geflossen, damit nimmt NÖ hinter Wien (584,6 Mio.) und der Steiermark (246,2 Mio.) Platz 3 ein. 

Informationen unter https://eupm.ffg.at