Epidemiologin: „Es wird ein relativ entspannter Sommer“. Epidemiologin Barbara Nußbaumer-Streit sieht gute Chancen für Reisen, Badbesuche oder Abende im Schanigarten.

Von Lisa Röhrer. Erstellt am 22. April 2021 (05:09)
Barbara Nußbaumer-Streit ist Epidemiologin an der Donau-Uni Krems.
privat

NÖN: Eine Besserung der Corona-Lage ist Voraussetzung für einen zumindest weitgehend unbeschwerten Sommer. Wann rechnen Sie mit einer Entspannung?

Barbara Nußbaumer-Streit: Mit einer richtigen Entspannung rechne ich erst im Juni, wenn wir es schaffen, dass bis dahin ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist und wir das Infektionsgeschehen im Zaum halten.

Halten Sie Auslandsreisen im Sommer für realistisch?

Nußbaumer-Streit: Ja, ich denke schon, dass im Sommer Reisen möglich sein werden – mit Einschränkungen. Länder werden Einreisebeschränkungen oder Quarantäneregeln haben. Wir werden flexibel bleiben müssen.

Wie steht es um Freibadbesuche oder Treffen in Schanigärten?

Nußbaumer-Streit: Ganz normal wird dieser Sommer noch nicht werden. Maßnahmen wie Abstandhalten oder Maskenpflicht in Öffis werden bleiben. Aber wenn wir mit der Impfung gut vorankommen, sollte ein relativ entspannter Sommer möglich sein. Ich gehe davon aus, dass Treffen in Schanigärten oder Besuche am See möglich sind.

Planen Sie selbst einen Urlaub?

Nußbaumer-Streit: Ich möchte nach Mittelitalien. Gebucht habe ich aber noch nichts.

Pro & Kontra

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