Lehrlinge arbeiten mit Digitalisierung. Beim Lehrlingswettbewerb ging es ums Vernetzen zwischen den verschiedenen Sparten.

Von Nikolaus Dopler. Erstellt am 07. Juni 2017 (01:47)
Tanja Wagner
Ließen sich von den Lehrlingen einschulen: Angela Kraft (WKNÖ; v. l.), Robert Angel (Geschäftsführer SMC), WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Gerhard Wanek (IT-Berufsgruppensprecher), Thomas Salzer (Spartenobmann Indus-trie) und Johannes Schedlbauer (Sparte Industrie).

Die Angst vor der Digitalisierung soll überwunden werden: Dass handwerkliche Berufe nicht aussterben, sondern mit IT-Kenntnissen verknüpft werden müssen, stand im Vordergrund des diesjährigen Indus-trie-Lehrlingswettbewerbs. In der Sonderkategorie „Industrie 4.0“ mussten Lagerplätze nachgebaut werden. Das Besondere: In den Teams sind insgesamt zehn Lehrberufe vertreten, sodass verschiedene Kompetenzen aufeinandertreffen. Eine Hauptaufgabe der Lehrlinge bestand also darin, sich zu vernetzen. Unterstützung bekamen sie vom Korneuburger Automatisierungsunternehmen „SMC“.

Der zweitägige Wettbewerb zeigt für Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer NÖ, dass die Lehrberufe nicht ausgedient haben: „Fachkräfte – und damit die Lehre – sind in allen Bereichen, auch im Zeitalter der Digitalisierung, absolut unverzichtbar.“ Die Siegerehrung findet am 23. Juni statt.