Loosdorf

Erstellt am 07. Dezember 2018, 12:44

von Anita Kiefer

Rosenberger: Novembergehalt für Mitarbeiter blieb aus. Die Arbeiterkammer Niederösterreich wird die 600 von der Insolvenz betroffenen Mitarbeiter beraten, wie sie zu offenen Ansprüchen im Zuge der Insolvenz des Raststätten-Betreibers kommen. Schon die Novembergehälter sind ausständig.

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Wie heute früh bekannt wurde ( die NÖN berichtete ), ist der Raststätten-Betreiber Rosenberger insolvent und wird Anfang kommender Woche einen Antrag auf Sanierungsverfahren am Landesgericht St. Pölten beantragen.

Rund 600 Mitarbeiter sind betroffen. Laut AKNÖ-Präsident Markus Wieser werde sowohl die AKNÖ als auch die Arbeiterkammern in den betroffenen Bundesländern in allen Rosenberger-Filialen kurzfristig Infoveranstaltungen für die Betroffenen organisieren. Die Mitarbeiter haben laut Auskunft der AKNÖ bereits ihre Novembergehälter nicht bekommen.

Bei den Veranstaltungen sollen die Mitarbeiter informiert werden, wie sie zu ihren offenen Zahlungen kommen. Insofern die AKNÖ zur Vertretung bevollmächtigt wird, wird sie sich für die Mitarbeiter kostenlos um Anmeldung und das Beantragen der offenen Ansprüche bei Gericht und dem Insolvenz-Entgelt-Fonds kümmern.

Auch das Land Niederösterreich hat Hilfe im „Rahmen unserer Möglichkeiten“ angekündigt, wie es von den Landesräten Petra Bohuslav (Wirtschaft) und Martin Eichtinger (Arbeitsmarkt) heißt.

Laut Creditreform-Sprecher Gerhard Weinhofer habe das Unternehmen Verbindlichkeiten in Höhe von rund zwölf Millionen Euro. Das sei aus der letztverfügbaren konsolidierten Bilanz des Unternehmens ersichtlich, so Weinhofer.