KTM verkaufte im Halbjahr mehr Motorräder. Der börsenotierte oberösterreichische Motorradhersteller KTM Power Sports ist im ersten Halbjahr 2011 kräftig gewachsen. Der Umsatz stieg um 24 Prozent auf 263 Mio. Euro, der Motorradabsatz legte um 41 Prozent auf 36.840 Stück zu. Auch ertragseitig hat sich KTM verbessert. Das operative Ergebnis (Ebit) belief sich auf 13,5 Mio. Euro (+18 Prozent), der Nettogewinn auf 7,9 Mio. Euro (+56 Prozent).

Erstellt am 28. Juli 2011 (09:45)

Der börsenotierte oberösterreichische Motorradhersteller KTM Power Sports ist im ersten Halbjahr 2011 kräftig gewachsen. Der Umsatz stieg um 24 Prozent auf 263 Mio. Euro, der Motorradabsatz legte um 41 Prozent auf 36.840 Stück zu. Auch ertragseitig hat sich KTM verbessert. Das operative Ergebnis (Ebit) belief sich auf 13,5 Mio. Euro (+18 Prozent), der Nettogewinn auf 7,9 Mio. Euro (+56 Prozent).

Einen "wesentlichen Anteil" am Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr hatten die neu in den Markt eingeführten Modelle "Duke 125", ein Straßenmotorrad, sowie die neue "Enduro-Competition"-Generation, teilte Vorstandschef Stefan Pierer mit. Am Standort Mattighofen sei die Produktionskapazität um eine dritte Fertigungslinie erweitert worden, die Lehrlingswerkstätte um die Ausbildung zum CAD-Konstrukteur.

Die Eigenkapitalquote hat sich dank der im Juni abgeschlossenen Kapitalerhöhung über 14 Mio. Euro auf knapp 43 Prozent erhöht (per Ende Juni 2011). KTM legt nun seinen Fokus auf die sogenannten Emerging Markets und arbeitet dafür mit dem indischen Partner Bajaj an der Entwicklung neuer Produkte. Mit der Umsetzung des Projektes in Brasilien soll nach Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen im zweiten Halbjahr begonnen werden, hieß es. Für das Gesamtjahr erwartet KTM "trotz des herausfordernden Marktumfeldes" eine Umsatz- und Ergebnissteigerung.