Mehr Schäden durch Unwetter. Wiener Städtische im ersten Quartal 2017 mit Anstieg von 45 Prozent bei Schadensfällen aus Unwettern.

Erstellt am 20. Juni 2017 (00:36)
Wiener Städtische
Wolfgang Lehner, Landesdirektor Wiener Städtische NÖ.

Vor allem Sturmschäden sind es, die die Aufwände für Unwetterschäden bei der Wiener Städtischen in Niederösterreich heuer in die Höhe getrieben haben. Im ersten Quartal 2017 gab es im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nämlich einen satten Anstieg von 45 Prozent auf 349.000 Euro.

Was die Einnahmen angeht, so hat das Versicherungsunternehmen in NÖ in den ersten drei Monaten des Jahres knapp 90 Millionen Euro an verrechneten Prämien eingenommen. In der Krankenversicherung lagen die Prämieneinnahmen bei über neun Millionen Euro, in der Schaden-/Unfallversicherung bei 59 Millionen Euro und in der Lebensversicherung bei mehr als 21 Millionen Euro. Ausbezahlt wurden in diesem Zeitraum Versicherungsleistungen in Höhe von rund 67 Millionen Euro. „Die Wiener Städtische ist in Niederösterreich mit guten Ergebnissen ins neue Jahr gestartet – obwohl die Versicherungsbranche nach wie vor mit den Herausforderungen des Niedrigzinsumfelds und des schwachen Wirtschaftswachstums konfrontiert ist“, so Landesdirektor Wolfgang Lehner zu diesen Zahlen.

2016 leichtes Plus von 0,7 Prozent

14,1 Prozent machte der Marktanteil der Wiener Städtischen Versicherung in Niederösterreich im Jahr 2016 aus. Insgesamt hat das Unternehmen 366,66 Millionen Euro an Versicherungsprämien über alle Sparten eingenommen. Das entspricht einem Plus von 0,7 Prozent. In der Krankenversicherung nahm die Wiener Städtische in NÖ 2016 fast 47 Millionen Euro ein. In der Lebensversicherung waren es knapp 147 Millionen Euro, in der Schaden-/Unfallversicherung 173 Millionen Euro. Ausbezahlt wurden 2016 236 Millionen Euro.

Anders als im ersten Quartal 2017 sind die Aufwände für Schäden aus Unwettern im Gesamtjahr 2016 zurückgegangen. Insgesamt betrugen die Aufwände dafür etwas mehr als drei Millionen Euro. 2015 lag dieser Wert noch bei 4,2 Millionen Euro.

Die Wiener Städtische beschäftigt in der Landesdirektion NÖ und den 35 Filialen 456 Mitarbeiter, davon 13 Lehrlinge. In NÖ hat das Unternehmen nach eigenen Angaben 281.000 Kunden.