Neue NÖ-Billig-Hotelkette expandiert kräftig. Mit der gemeinsamen Dachmarke „Fair Sleep Hotels & Motels“ wollen vier Waldviertler Unternehmen – darunter Elk - den deutschen Sprachraum erobern.

Von Heinz Bidner. Erstellt am 19. Mai 2014 (08:52)
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Präsentierten nun die Ausbaupläne der Low-Bugdet-Hotelline Fair Sleep (v. l.): Gerald Wurz (Elk Motel), Franz Schrenk (Schrenk), Andreas Weber (Fair Sleep, Avia Gmünd) und Erich Weichselbaum (Elk AG).
NOEN, Fair Sleep

Bis 2020 soll die Zahl der 13 Fair-Sleep-Hotels und Motels in Österreich auf 25 anwachsen. Ebenso viele Standorte will Fair Sleep-Manager Andreas Weber dann auch in Deutschland zählen. Heuer soll noch in Gars/Kamp und Erding bei München eröffnet werden.

Hinter der Marke stehen Waldviertler Unternehmer

Hinter der Marke stehen vier Kooperationspartner: Das Konzept wurde vom Tankstellen- und Hotelbetreiber Andreas Weber in Gmünd erfunden. Mit dabei sind der Schremser Fertighauskonzern Elk und der Großtischler Franz Schrenk aus Vitis. Der Vertrieb des Hotelkonzeptes erfolgt über den Einzelunternehmer Gerald Wurz.

Wer ein Hotel als selbstständiger Unternehmer unter der Dachmarke betreiben will, bekommt ein schlüsselfertiges Objekt zum Fixpreis samt Konzept. Pro Zimmer muss man mit rund 35.000 Euro an Kosten rechnen.

Im Gegenzug muss man Lizenzgebühren zahlen: einmalig 2.000 Euro und dann laufend einen Euro pro Zimmer und Monat. Je nach Standort und Auslastung würde sich so ein Bau in zehn bis 20 Jahren rechnen, schätzt Weber.

Was Hotelgäste erwartet, sind – so die Vorgaben an die Lizenznehmer – saubere Zimmer mit Basisausstattung und Frühstück um wenig Geld. Derzeit kostet eine Nacht im Einzelzimmer – je nach Standort – zwischen 33 Euro (Pöchlarn) und 69,50 Euro (A22/Stockerau). Frühstück gibt es extra.