Neuer Donauarm geplant. Projekt / Bis 2013 werden für die Anbindung des Nebenarms Schönbühel 800.000 Euro ausgegeben.

Erstellt am 18. November 2012 (20:02)
NOEN, Günter Filzwieser (COPYRIGHT: NLK Filzwieser)

Die Au-Gewässer bei Schönbühel drohen immer mehr zu verlanden. Aufgrund von fehlender Gewässerdynamik und der Abtrennung vom Hauptstrom.

Das soll sich nun aber ändern. Denn im Zuge eines Projektes werden die historischen Gewässerreste tiefer gelegt und miteinander vernetzt. Das Ziel ist ein 1,5 Kilometer langer, ganzjährig mit der Donau verbundener Nebenarm samt Insel.

Via-donau-Geschäftsführer Hans-Peter Hasenbichler: „Die Maßnahmen fördern die typischen Fischarten der Donau, zu denen auch europaweit geschützte Arten der Natura 2000 Richtlinie gehören.“ Und: „Die Nebenarmvernetzung ist nicht nur für seltene Donaufische wichtig, sondern auch für wassergebundene Vogelarten wie den Eisvogel oder geschützte Pflanzen im Uferbereich“, so Landesrat Stephan Pernkopf zum Projekt im Rahmen des Life-Projektes Flusslebensraum Mostviertel-Wachau. Apropos Life-Projekte: Mit diesen soll die Erhaltung gefährdeter Arten gefördert und natürliche Lebensräume verbessert werden. „Niederösterreich ist Spitzenreiter bei der Umsetzung von Life-Projekten. Von 45 Projekten österreichweit wurden 21 in NÖ realisiert“, so Pernkopf. Dabei wurden rund 80 Millionen Euro investiert.