Neoh-Riegel expandiert nach Deutschland. 2020 sollen die zuckerreduzierten Riegeln sieben Millionen Euro Umsatz bringen.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 22. Oktober 2019 (02:04)
Schwab/Neoh
Die Neoh-Riegel werden in der Gutschermühle in Traismauer produziert. 

„Naschen ohne schlechtes Gewissen“ – das ist laut Manuel Zeller, Gründungsmitglied von Alpha Republic, der Grundantrieb hinter seinem Unternehmen. Das produziert nämlich zuckerreduzierte Protein-Schokoriegel in drei Geschmacksrichtungen, die mit nur einem Gramm Zucker auskommen. Ein Konzept, das aufzugehen scheint: Soeben hat das Unternehmen seinen zehnmillionsten Riegel verkauft. Und das im zweiten vollen Geschäftsjahr. Voraussichtlicher Umsatz für heuer: 3,5 Millionen Euro.

Clemens Ascher
Manuel Zeller, einer der Neoh-Gründer, kommt aus Alt Nagelberg.

Und auch für die Zukunft haben die Neoh-Gründer um Zeller, der aus Alt-Nagelberg (Bezirk Gmünd) stammt, noch viel vor. Zum einen wird ab Ende dieses Jahres gezielt der deutsche Markt bespielt. „Im November gibt es die erste Auslieferung unserer Riegel an unseren Handelspartner Rewe in Deutschland“, erklärt Zeller. Rewe wird die Riegel in 3.400 Filialen in Deutschland anbieten. 2020 soll der aktuelle Umsatz auf sieben Millionen Euro verdoppelt werden.

Neoh
Die Neoh-Riegel gibt es mittlerweile in drei Geschmacksrichtungen: Schokolade, Himbeere und Cocos.

Grundsätzlich arbeitet das Neoh-Team laufend auch an der Verbesserung der Riegel, die in der Gutschermühle in Traismauer (Bezirk St. Pölten) produziert werden. „Bei den Sorten Schoko und Himbeer gibt es in den kommenden vier Wochen ein Geschmacksupgrade“, sagt Zeller. Gutschermühlen-Geschäftsführer und Business Angel Heinrich Prokop ist übrigens auch am Unternehmen beteiligt.

„Im November gibt es die erste Auslieferung unserer Riegel an unseren Handelspartner Rewe in Deutschland.“ Manuel Zeller

Zu bekommen sind die Riegel aktuell etwa beim Lebensmittelhändler Spar, an vielen Tankstellen, bei Metro und auch in Fitnesscentern und Sporternährungsgeschäften.

Ein Unternehmensverkauf, wie bei Start-ups nach erfolgreicher Skalierung nicht unüblich, ist laut Zeller in absehbarer Zukunft „nicht der Plan“.