NÖ Direktberater sammeln für den Kinderschutz

Erstellt am 24. August 2021 | 14:34
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Kinder Schüler Symbolbild
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Foto: gpointstudio, Shutterstock.com
Die NÖ Direktberater haben seit dem Beginn ihrer Kooperation mit dem Kinderschutzzentrum „die möwe“ im Jahr 2011 knapp 87.000 Euro für schulische Präventionsworkshops gegen sexuellen Missbrauch und Gewalt in Familien gesammelt. In den kommenden Jahren soll die 100.000 Euro Marke geknackt werden.
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Was sind angenehme und was unangenehme Berührungen? Welche Gefühle sind schön, welche nicht? Wohin wende ich mich, wenn ich bestimmte Dinge erlebe oder miterlebe? Das sind die Fragen, mit denen sich das Kinderschutzzentrum „die möwe“ in ihren schulischen Präventionsworkshops gegen sexuelle Misshandlung und Gewalt in der Familie beschäftigt. „In jeder Schulklasse sitzen ein bis zwei Kinder, die sexuelle Übergriffe oder Missbrauch erfahren müssen und zwei bis vier Kinder, die Gewalt in physischer oder psychischer Formen erleben“, sagt möwe-Geschäftsführerin Hedwig Wölfl.

Um dem entgegenzuwirken seien Präventionsmaßnahmen in der Kinderschutzarbeit der erste wichtige Schritt. Das sieht der Landesgremialobmann für Direktvertrieb Herbert Lackner ähnlich, weshalb er sich gemeinsam mit den 4.500 niederösterreichischen Direktberatern bereits seit 2011 für die Workshops von „die möwe“ engagiert. „Meine Vision war 50.000 Euro zu erreichen. Mittlerweile sind es 87.000 Euro“, so Lackner.

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Der Landesgremialobmann Herbert Lackner übergibt die gesammelten 87.000 Euro an die möwe-Geschäftsführerin Hedwig Wölfl.
Foto: Josef Bollwein

In den zehn Jahren der Kooperation konnten die NÖ Direktberater bisher 40 Workshops zu je 1.000 Euro in niederösterreichischen Schulen finanzieren. „Die Geldmittel für vier weitere Workshops sind bereits vorhanden“, erklärt Lackner. Diese werden im Herbst an ausgewählte niederösterreichische Schulen übergeben.

Die Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzzentrum „die möwe“ soll auch künftig fortgesetzt werden. Dass die 100.000 Euro Marke in Zukunft geknackt werden könne, steht Herbert Lackner jedenfalls optimistisch gegenüber.