Feinschliff für Schienen auf der Weststrecke. Der rund 70 Meter lange Schienenschleifzug ist ab 28. März, bis 2. April auf den Gleisen der Weststrecke unterwegs, um den Schienen mit seinen 2.500 PS ein neues Profil zu verleihen.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 28. März 2017 (12:04)
ÖBB

Das Schleifen bringt sowohl für Anrainer als auch für ÖBB-Kunden Vorteile. Der Lärmpegel entlang der Bahnstrecken wird durch das Glätten der Schienen reduziert und in den Waggons wird das Reisen dadurch noch ruhiger und angenehmer. Für die ÖBB bringt das Schienenschleifen auch wirtschaftliche Vorteile, denn die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer der Schienen wird um ein Vielfaches verlängert.                       

Ideales Profil für Schienen und Weichen

Auf der Schienenoberfläche bilden sich durch das Befahren von Zügen kleine Schlupfwellen oder Verdrückungen des Schienenkopfes. Diese feinen Unebenheiten sind eine Lärmquelle, die zudem Fahrzeuge und Schienenoberbau durch Vibration belasten. Durch die 24 Schleifmotoren, welche sich an Bord des Zuges befinden, erhalten Schienen und Weichen wieder ihr ideales Profil.

Es werden rund 0,3 - 1 mm abgeschliffen. In einer Nacht schafft der Schienenschleifzug etwas mehr als drei Kilometer. Die Streckenabschnitte werden bereits im Vorfeld mit einem speziellen Messzug ausgewählt. Dieses High-Tech Gerät zeigt den Fachexperten genau, wo der Schleifzug zum Einsatz kommen soll.

 

Einsatzgebiete im Detail

  • 28.03. – 29.03.2017  Bahnhof Tullnerbach-Pressbaum
  • 29.03. – 30.03.2017  Bahnhof Kirchstetten
  • 29.03. – 31.03.2017  Bahnhof St. Pölten
  • 30.03. – 31.03.2017  Bahnhof Tullnerfeld
  • 01.04. – 02.04.2017  Abzweigung St. Pölten / Knoten Rohr