Österreichs Exporte wuchs 2012. Österreich Außenhandel ist 2012 gewachsen: Die Exporte stiegen um 1,5 Prozent auf 123,54 Mrd. Euro, die Importe um 0,7 Prozent auf 131,98 Mrd. Euro, geht aus den am Freitag veröffentlichten endgültigen Zahlen der Statistik Austria hervor. Das Handelsdefizit verringerte sich auf 8,44 Mrd. Euro, nach 9,23 Mrd. Euro. Getragen war das positive Ergebnis vom Handel mit Drittstaaten.

Erstellt am 28. Juni 2013 (12:21)

Der Außenhandel mit den EU-Mitgliedern war rückläufig. Österreich bezog Waren im Wert von 93,04 Mrd. Euro aus der EU, um 0,5 Prozent weniger als 2011. Der Wert der versandten Waren fing um 0,7 Prozent auf 84,28 Mrd. Euro zurück. Die Exporte in Drittstaaten stiegen um 6,3 Prozent auf 39,27 Mrd. Euro, die Importe um 4,0 Prozent auf 38,94 Mrd. Euro.

Seit 2007 hätten sich laut Statistik Austria die Anteile der EU bzw. der Drittstatten am österreichischen Außenhandel verschoben. 2007 seien 74,6 Prozent aller eingeführten Waren aus den anderen 26 EU-Mitgliedsstaaten bezogen worden, 2012 seien es 70,5 Prozent gewesen. Die Ausfuhren in die EU-Mitgliedstaaten hatten 2007 einen Anteil von 72,5 Prozent und 2012 von 68,2 Prozent. Im Vorjahr seien 29,5 Prozent aller österreichischen Einfuhren und 31,8 Prozent der Ausfuhren dem Drittstaatenhandel zuzuordnen gewesen. Gegenüber 2007 habe es in beiden Richtungen einen Zuwachs von mehr als 4 Prozentpunkten gegeben.

Rückläufig war im Vorjahr der Außenhandel mit den beiden wichtigsten Handelspartnern Deutschland und Italien. Die Exporte nach Deutschland gingen gegenüber 2011 um 0,5 Prozent auf 37,84 Mrd. Euro zurück, jene nach Italien um 9,6 Prozent auf 8,45 Mrd. Euro. Zuwächse gab es bei den Warenlieferungen in die USA (+8,5 Prozent auf 6,93 Mrd. Euro), in die Schweiz (+4,1 Prozent auf 6,23 Mrd. Euro) und nach Frankreich (+13,4 Prozent auf 5,64 Mrd. Euro). "Maschinen und Fahrzeuge" war die wertmäßig bedeutendste Produktgruppe bei den Ausfuhren in 8 der 10 wichtigsten Partnerländer.