Automaten mit gratis PCR-Test-Kits wurden leergeräumt. Anfang dieser Woche sind die ersten neun PCR-Testautomaten in Betrieb gegangen. Die Nachfrage nach den kostenlosen Test-Kits war groß. Zwischenzeitlich wurden die Automaten sogar vollständig geleert. Das Angebot soll nun optimiert werden.

Von Verena Huber. Erstellt am 10. September 2021 (18:24)

Seit Montag sind die ersten neun PCR-Testautomaten von Novogenia in Betrieb, wir hatten berichtet:

Die Nachfrage nach den gratis PCR-Test-Kits sei an einigen Standorten größer gewesen als erwartet. So wurden dort zwischenzeitlich leere Automaten vorgefunden. Ein Automat sei sogar aufgebrochen und leergeräumt worden, gibt das für die PCR-Testautomaten zuständige Unternehmen Auskunft.

In allen Fällen habe man dafür gesorgt, dass die Automaten noch am selben Tag wieder aufgefüllt wurden, so das Biotechnologieunternehmen Novogenia. „Wir befinden uns im ständigen Austausch mit Novogenia und werden nächste Woche über das Verbesserungspotential, wie etwa Auffüll-Intervalle sprechen und entsprechend reagieren“, sagt Königsberger-Ludwig.

Größere Stückzahl in den Automaten, Personal vor Ort

Einige logistische Nachbesserungen sind laut dem Unternehmen bereits im Gange: An den Standorten wo die Nachfrage besonders groß war wie in St. Pölten, Wr. Neustadt und Melk, werden daher die größeren Automaten platziert mit einer Kapazität von rund 200 Test-Kits.

Zum Vergleich: Die kleinere Variante umfasst rund 100 PCR-Test, wenn der Automat vollständig befüllt ist. Zudem wird ab Anfang kommender Woche bis voraussichtlich zum 23. September tagsüber Personal vor Ort sein, sodass die Automaten rasch wieder neu befüllt werden können. 

Angebot richtet sich nach der Nachfrage

Aufgestellt wurden bisher die neun Automaten an Tankstellen der OMV und Avanti in St. Pölten, Melk, Amstetten, Wr. Neustadt, Baden, Gföhl, Horn/ Frauenhofen, Mistelbach/Hobersdorf und Klosterneuburg, wie die NÖN darüber berichtete. Insgesamt sind derzeit nach wie vor Automaten an 23 Standorten geplant.

„Mit 17. September werden die Standorte erweitert und natürlich laufend beobachtet. Daneben stehen nach wie vor auch Testangebote in Apotheken und im niedergelassenen Bereich zur Verfügung, die genutzt werden können,“ ergänzt die Landesrätin.

In der Theorie wird das Unternehmen verständigt, wenn sich nur mehr 50 PCR-Tests im Automaten befinden. In der Praxis könne es immer mal vorkommen, dass die Automaten für kurze Zeit leer sind. Man wisse schließlich nie wie viel ein Kunde entnehmen wird, erklärt Novogenia die logistische Problematik.

„Unsere Aufgabe ist es das Angebot zu optimieren“, stellt das Unternehmen an sich selbst den Anspruch. Dafür werden Daten gesammelt, um Antworten auf etwa folgende Fragen zu finden: An welchen Wochentagen und Tageszeiten sind die PCR-Tests besonders gefragt? An welchen Standorten ist die Nachfrage besonders groß? In weiterer Folge wolle man dann dynamisch auf Nachfrage reagieren.