Pensionen sollen 2012 um 2,7 Prozent steigen. Die Pensionen sollen laut den gesetzlichen Vorgaben im kommenden Jahr um 2,7 Prozent steigen. Um diesen Wert ist laut Statistik Austria die Inflation im Zeitraum von August 2010 bis Juli 2011 durchschnittlich gestiegen und nach den gesetzlichen Bestimmungen muss auch der Pensionsanpassung dieser Wert zugrunde gelegt werden.

Erstellt am 17. August 2011 (12:50)

Die Kosten dafür würden sich auf knapp eine Milliarde Euro belaufen.

Allerdings hat sich die Politik in den vergangenen Jahren nie daran gehalten und mit den Seniorenvertretern eine andere Regelung vereinbart, die dann vom Parlament beschlossen wurde. SPÖ-Sozialminister Hundstorfer sichert den Seniorenvertreten auch heuer wieder Gespräche zu.

Die Seniorenvertreter von SPÖ und ÖVP, Karl Blecha und Andreas Khol, verlangen die volle Inflationsabgeltung für alle Pensionen. Für heuer hatte es die gesetzlich vorgesehene Pensionserhöhung nur bis zu einer Höhe von 2.000 Euro brutto gegeben, höhere Pensionen waren geringer angehoben worden, ab 2.310 Euro hatte es gar keine Erhöhung mehr gegeben. Für 2012 fordern Khol und Blecha nun, dass es die Inflationsabgeltung von 2,7 Prozent für alle Pensionen und damit auch für die höheren geben soll. Zudem verlangen sie eine stärkere Anhebung für niedrige Pensionen.

Die Pensionskommission wird nun formal Ende Oktober den Anpassungsfaktor aufgrund der Inflation von August 2009 bis Juli 2010 festlegen. Danach ist die Politik am Zug. Hundstorfer hat den Seniorenvertretern bereits wieder Verhandlungen zugesagt. Gleichzeitig schränkte er aber ein: "Es gelten die gesetzlichen Vorgaben."