AK kritisiert "Instrumentalisierung" durch ÖVP. Die Arbeiterkammer (AK) Burgenland hat sich am Dienstag für den rot-blauen "Zukunftsplan Pflege" ausgesprochen und gleichzeitig Kritik an der ÖVP geübt.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 23. Juli 2019 (13:24)
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Symbolbild

Diese wolle die Stellungnahme der AK zum Sozialhilfegesetz "politisch instrumentalisieren", betonte Präsident Gerhard Michalitsch in einer Aussendung. Die ÖVP hatte am Montag angegeben, die AK würde in vielen Kritikpunkten mit ihr übereinstimmen.

Die Arbeiterkammer sei für die Anstellung pflegender Angehöriger, habe aber auch einige Vorschläge eingebracht, betonte Michalitsch. "Die AK Burgenland begrüßt die Zielsetzung der burgenländischen Landesregierung, pflegende Angehörige abzusichern und zu entlohnen", sagte er. Man habe lediglich weitere Konkretisierungen eingefordert. "Daraus eine Allianz mit irgendeiner Partei abzuleiten, ist eine falsche Unterstellung. Wir werden immer die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vertreten und uns nicht für politisches Kleingeld instrumentalisieren lassen", stellt der AK-Präsident klar.